Gustel’s Weihnachts-Krippen aus aller Welt

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Maria und Joseph © Copyright PANORAMO Bild lizensieren: briefe@panoramo.de

20 Jahre und über 2.200 Weihnachtskrippen und Passionskrippen…

20 Jahre Krippenausstellung

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Krippen aus aller Welt auf über 730 qm Ausstellungsfläche, es gibt keine zwei gleichen.

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Die größte Wurzelholzkrippe wäre sogar begehbar, die kleinste passt in eine Walnußschale.

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Eine wirklich beeindruckende und einmalige Ausstellung des leidenschaftlichen Sammlers.

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Journalist vor Gustel’s Krippenausstellung © Copyright PANORAMO Bild lizensieren: briefe@panoramo.de

Gustel Hertling ist ein unermüdlicher Sammler, seine Naturwurzelkrippe in der Pfarrkirche von Waldbreitbach schaffte es auf Anhieb in das Guiness-Buch der Rekorde.

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Gustel Hertling’s Krippenausstellung © Copyright PANORAMO Bild lizensieren: briefe@panoramo.de

Lesen Sie seine Geschichte über und von der Krippe, Geschichte – Symbolik – Glaube:

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Maria und Joseph © Copyright PANORAMO Bild lizensieren: briefe@panoramo.de

Wo Christus zur Welt kommt, da soll das Paradies überleben. Dort soll die Krippe ein
Ausdruck des Uranfangs und der Erfüllung sein. Die Krippe kann ohne Gottes Wort nicht verstanden werden. Wer der Bibel und den Überlieferungen vertraut, kann aus der Geschichte Gottes, die sich ja mit ihrem biblischen Bericht an die Menschen wendet, aufschlussreiche Weisungen und Auskünfte für die Krippe entnehmen.

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Freude im Gesicht des Hirten © Copyright PANORAMO Bild lizensieren: briefe@panoramo.de

Eine Geburt als den Ursprung einer Religion und Erlösung der Menschheit zu feiern, ist eine überwältigende Angelegenheit. Das göttliche Kind ist Sinnbild der Vollkommenheit.

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Das Kind in der Mitte des Geschehens ist immer die kleinste Menschenfigur in der Krippe. Es liegt entweder auf Heu oder Stroh oder auf weißem Leinen.

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Der Standplatz der Maria ist in allen Krippen auf der Evangelienseite, also vom Betrachter gesehen links zu sehen.

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Maria und Joseph © Copyright PANORAMO Bild lizensieren: briefe@panoramo.de

Die Symbolfarben Marias sind Weiß (für Reinheit), Rot (für Liebe und Göttlichkeit) und Blau (für Treue zu Christus). Josef ist eine rein christliche Figur ohne Vorbild in der Antike, darum schwankt seine Darstellung zwischen einem kraftvollen, jugendlichen Mann und einem alten Greis. Der Standort des Josef ist in allen Krippen auf der Epistelseite, vom Betrachter aus rechts gesehen. Symbolfarben sind Gelb für das Untergewand und Pflaumenblau für den Mantel. Ochs und Esel beugen sich zum Kind, um es zu wärmen.

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Gustel’s Wurzelholz-Krippe © Copyright PANORAMO Bild lizensieren: briefe@panoramo.de

Wie der Ursprung der Welt durch Gottes Schöpfung, bleibt auch der Anfang der Krippe
unbestimmbar. Entscheidend ist aber der Wunsch nach einer wirklichkeitsgetreuen
Vergegenwärtigung der Geburtsgeschichte. Der Impuls der Kreuzzüge und Pilgerfahrten ins Heilige Land wirkt im Entstehungsprozess der Weihnachtskrippe mit. Wenn die aus dem fernen Palästina glücklich Heimgekehrten von ihren Beobachtungen an den »wahren Stätten des Lebens Jesu Christi« und ihren Erfahrungen in der Ferne berichteten, werden sie in den Daheimgebliebenen phantasievolle Vorstellungen des heiligen Geschehens und den Wunsch nach Darstellung des Erfahrenen bewirkt haben.

Als schließlich die Generation der Kreuzfahrer erlosch und ihre Berichte verblassten, mögen die Enkel zur Vergegenwärtigung des Idealen gedrängt haben.Von da an war es von dem kleinen privaten Bethlehem bis zum Hinstellen von Figuren in einem natürlich wirkenden Landschaftsbild kein weiter Weg.

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immer wieder lächelnde Gesichter © Copyright PANORAMO Bild lizensieren: briefe@panoramo.de

Häufig wird als Ursprung der Krippe der heilige Franz von Assisi angesehen. Vieles ist verschüttet oder nicht mehr nachweisbar.

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Gustel’s Krippenausstellung beschneit © Copyright PANORAMO Bild lizensieren: briefe@panoramo.de

Der Stammbaum der Krippe ist verzweigt mit Wurzeln, Übergängen, Verbindungen, Unterbrechungen und plötzlichem Wiederaufleben. In der Kirche Maria Maggiore Roms steht die noch älteste Krippendarstellung der Welt von 1291.

Im Jahre 1592 erhielt der Jesuitenorden das Recht, die Krippenarbeit in »maßvoller
Weise« zu erlauben. Sie nahm aber in Rom überhand und im Dezember 1670 wurde ein erstes Krippenverbot mit der Einschränkung erlassen, dass Krippen weder vom einfachen Volk noch in Nonnenklostern gezeigt und angefertigt werden durften.
In den Männerklöstern wurde weiter fleißig gearbeitet und die Krippendarstellung
erweitert. Im Alpenland führte der übermäßige Krippeneifer dazu, dass Kaiserin Maria
Theresia am 26. Oktober 1751 ein zweites Krippenverbot erließ. Dieses verlor aber
bald wieder an Wirkung. 30 Jahre später erließ der österreichische Kaiser Josef II. ein
drittes Krippenverbot, auch für Kirchen, Klöster und Privathäuser.
Viele Pfarrer widersetzten sich seiner Durchführung und nicht wenige Kirchenkrippen
wanderten zu ihrer Rettung in die Häuser von Gläubigen, wodurch die Bewegung der Hauskrippen neuen Aufschwung erhielt. Diese Krisen und Verbote haben der Krippe gelegentlich geschadet, aber nichts Negatives bewirken können. Auch die vierte Welle 200 Jahre später durch die Nationalsozialisten und Kommunisten hat der Krippe eher Liebhaber als Verächter gebracht. Zur Geburtsdarstellung führt eine besondere Form der Liebe, die aus dem christlichen Glauben entspringt.

Krippenmuseum Waldbreitbach

viele außergewöhnliche Krippen-Darstellungen zu sehen im Krippenmuseum Waldbreitbach

Diese schöne Sitte, zum Weihnachtsfest eine Krippe aufzustellen, scheint sich wieder zunehmender Beliebtheit zu erfreuen. Im Gegensatz zur Überkommerzialisierung dieses Festes in den letzten Jahrzehnten, besinnt man sich wieder der ursprünglichen Bedeutung dieser Tage: der Geburt Christi … mehr zum Krippenmuseum Waldbreitbach

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Über Karl-Heinz Hänel

Ich bin freier Reise- und Bild-Journalist, redaktionell verantwortlich und erzähle gern Geschichten in Wort und Bild, die ich selbst erlebt habe, erstelle Erfahrungsberichte und betreibe hier Storytelling online. Meine Reisen publiziere ich als Fotoreportagen und Reisegeschichten, oft nach Einladung durch meine Medienpartner. Ich empfehle Hotels, Locations, Gastronomie-Betriebe, Reiseunternehmen, Reiseveranstalter, Filme, bespreche neue, ältere und sehr alte Bücher, Hörfunkbeiträge, Tourismus-Büros, Reise-Verbände und ja, ich publiziere Pressemeldungen ... profitieren auch Sie von meinen ganz persönlichen illustrierten Erfahrungen ... Nach dem Studium für Kommunikations-Design und anschließend mehrjähriger Mitarbeit bei der Kieler Rundschau, den TV-Sendern ARD und ZDF, sowie EUREKA TV, als auch bei namhaften internationalen Bildagenturen, wechselte ich als studierter Dipl.- Kommunikations-Designer und Landschafts-Fotograf im Jahr 1995 in den Reise-Journalismus, nachdem ich zunächst nach einer Standortsuche von dem mich bis heute faszinierenden Thema Toskana nicht mehr los kam. 2004 veröffentlichte "GEO-Saison für Genießer Toskana" eine Reportage über meine Spurensuche in der toskanischen Val d' Orcia, dem Tal unterhalb des heiligen Berges Monte Amiata. 2006 entwickelte ich mein Online-Reisemagazin speziell für Italien-Liebhaber und Genießer Paradies-Italien.de, 2008 folgte das überregionale Portal Liebhaberreisen.de, 2012 startete ich diesen Blog.Liebhaberreisen.de, seit 2013 blogge ich Foto-Reportagen in der HuffPost ehemals Huffington Post Deutschland Alle Angaben gemäß § 5 TMG finden Sie im Impressum
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