vorgestellt: Matthias Horx, Zukunftsforscher

Sie sind Trendforscher, wie oft haben Sie sich schon geirrt?
„Diese Frage kann ich nicht selbst beantworten, weil ich immer befangen sein muss. Aber zunächst einmal geht es in der Zukunftsforschung nicht darum, ungefragt Prognosen über alles Mögliche zu machen … Meine Arbeit in der Trendforschung lässt sich am besten mit den beiden Trendbüchern überprüfen, die 1993 und 1995 erschienen sind. Seitdem haben wir viele Modelle entwickelt, die teilweise sogar Detail-Voraussagen ermöglichen, wie etwa das Technolution-Modell, das den Erfolg oder Misserfolg einzelner Technologien abschätzt.“ Trendbuch 1 und Trendbuch 2

Trent- und Zukunftsforscher Matthias Horx

Trent- und Zukunftsforscher Matthias Horx

Horx warnt aktuell vor einer medialen Hysterisierung und sieht die Gefahr, dass eine inflationäre Hysterie und Skandalisierung in den Medien zu einem zunehmenden Desinteresse und vorherrschender Ignoranz führt.

Matthias Horx, Jahrgang 1955, gilt als einflussreichster Trend- und Zukunftsforscher im deutschsprachigen Raum. Nach einer Laufbahn als Journalist ( bei der Hamburger ZEIT, MERIAN und TEMPO ) gründete er zur Jahrtausendwende das „Zukunftsinstitut”, das heute zahlreiche Unternehmen und Institutionen berät.

Seine steile Karriere mag ein Indiz dafür sein, dass er mit seiner beruflichen Ausrichtung den Nagel auf den Kopf getroffen hat. Seine Bücher zum Thema wurden vielfach Bestseller, fast jeder hat sein Gesicht schon einmal in einer TV-Talkshow oder in einem Printmedium gesehen.

Zum Jahreswechsel passt die Frage: Was sind die grössten Gefahren für die Menschheit?

Menschen und Zivilisationen scheitern weder an Rohstoffknappheiten noch an Krisen. Die meisten Krisen sind Veränderungs-Reize, die auf einen notwendigen Wandel hinweisen. Zivilisationen scheitern nicht an Knappheiten oder Krisen, sondern an verselbstständigter Angst, die sich in Hysterie und Erstarrung verwandelt. Es sind letztendes die „mindsets”, die kollektiven Bilder, die unsere Zukunftsfähigkeit bestimmen. Die größte Gefahr ist, dass niemand mehr an die Zukunft glaubt.

Das Panik-Prinzip
Die Apokalypse des Spießers
Gelassenheit und Wahn

Sein eigenes Zukunftsmagazin TRENDUPDATE

 

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Über Karl-Heinz Hänel

Ich bin freier Reise- und Bild-Journalist, redaktionell verantwortlich und erzähle gern Geschichten in Wort und Bild, die ich selbst erlebt habe, erstelle Erfahrungsberichte und betreibe hier Storytelling online. Meine Reisen publiziere ich als Fotoreportagen und Reisegeschichten, oft nach Einladung durch meine Medienpartner. Ich empfehle Hotels, Locations, Gastronomie-Betriebe, Reiseunternehmen, Reiseveranstalter, Filme, bespreche neue, ältere und sehr alte Bücher, Hörfunkbeiträge, Tourismus-Büros, Reise-Verbände und ja, ich publiziere Pressemeldungen ... profitieren auch Sie von meinen ganz persönlichen illustrierten Erfahrungen ... Nach dem Studium für Kommunikations-Design und anschließend mehrjähriger Mitarbeit bei der Kieler Rundschau, den TV-Sendern ARD und ZDF, sowie EUREKA TV, als auch bei namhaften internationalen Bildagenturen, wechselte ich als studierter Dipl.- Kommunikations-Designer und Landschafts-Fotograf im Jahr 1995 in den Reise-Journalismus, nachdem ich zunächst nach einer Standortsuche von dem mich bis heute faszinierenden Thema Toskana nicht mehr los kam. 2004 veröffentlichte "GEO-Saison für Genießer Toskana" eine Reportage über meine Spurensuche in der toskanischen Val d' Orcia, dem Tal unterhalb des heiligen Berges Monte Amiata. 2006 entwickelte ich mein Online-Reisemagazin speziell für Italien-Liebhaber und Genießer Paradies-Italien.de, 2008 folgte das überregionale Portal Liebhaberreisen.de, 2012 startete ich diesen Blog.Liebhaberreisen.de, seit 2013 blogge ich Foto-Reportagen in der HuffPost ehemals Huffington Post Deutschland Alle Angaben gemäß § 5 TMG finden Sie im Impressum
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