Brenner Hubertus Vallendar hatte Tag der offenen Tür

Der den richtigen Riecher hat, bezeichnet sich selbst auch gern als einen zeitgenössischen Alchemisten. Und Hubertus Vallendar hatte wahrlich schon immer eine gute Nase.

… denn probieren geht über studieren, so ging es dann vor Ort ab...

Hubertus Vallendar © Copyright by PANORAMO.de

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Die Farbenpracht entspricht dem Feuerwerk der Aromen südafrikanischer Früchte …
Die Frische von Tabak, Blaubeeren, Kirschen und Bitterschokolade in der Nase, am Gaumen dann noch Lorbeertöne und Wacholder, so könnte Ihnen der Tresterbrand vom Malbec Südafrika munden …
 ”Anzeige”  Vallendar meets South Africa

Hubertus Vallendar © Copyright by PANORAMO.de

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Sixpack der Südafrikalinie im Wert von € 159,00

So melden Sie sich an:  per mail an info@vallendar.de
oder Fax 02672 913554 oder per Anruf an 02672 913552

Hubertus: „Mehr als 25 Jahre brenne ich hier an der Mosel für die Kunst des Destillierens. Seit 2012 habe ich das große Glück meiner Leidenschaft auch in meiner zweiten Brennerei in Südafrika nachgehen zu können. Die Verbindung dieser beiden Welten zeigen wir Ihnen nach Voranmeldung in Kail: “Vallendar meets South Africa“. Gemeinsam mit langjährigen Partnern präsentieren wir eine Vielfalt erlesener Erzeugnisse von der Mosel bis zum Kap der guten Hoffnung. Einen persönlichen Termin dürfen Sie jederzeit vereinbaren.”

Hubertus Vallendar

Hubertus Vallendar an seiner Destillieranlage

World Spirits Award 2015

aus der Presse: 23.03.2015 14:25:08

Edelbrände der Brennerei Vallendar setzen erneut die internationale Benchmark

Ob Orangen, Ingwer, oder Thiele Tee – Hubertus Vallendar zeigt wie man mit Exoten innovative Geiste von Weltformat kreieren kann. Dabei sind ihm drei Dinge besonders wichtig: Klar herausgearbeitete Aromen der jeweiligen Frucht, ein weicher Abgang und ein langer Nachhall am Gaumen. Besonders beeindruckt war die strenge Jury vom Teegeist. Dieser wurde als Spirit of the Year 2015 ausgezeichnet.

Beim Vergleich in der Kategorie „100% Destillate“ mit über 60 prämierten internationalen Bränden siegte die Brennerei Hubertus Vallendar mit zwei regionaltypischen Klassikern von der Mosel. Den ersten Platz belegte der Hefebrand aus kaltvergorener Rieslinghefe 2013 mit Double Gold (96,7/100P). Auf den zweiten Platz schaffte es ebenfalls mit Double Gold der Rieslingtrester-Brand Marc de Moselle 2011 (95,3/100P). „Das ist international vergoldete Regionalität“ resümiert ein sichtlich zufriedener Hubertus Vallendar.

Ob bei Aufenthalten in seiner zweiten Brennerei in Südafrika oder beim Empfang des Medaillenregens (17 an der Zahl) in Køge bei Kopenhagen, bleibt Hubertus Vallendar stets ein leidenschaftlicher Botschafter seiner Region.

Zunächst beschäftigte sich Hubertus mit der Herstellung und Verbesserung von deutschen Destillieranlagen für die Gewinnung von edlen Obstbränden, landläufig als Brennereien bekannt. Heutzutage verwenden 5 von 10 der weltbesten Brennereien eine dieser von ihm konzipierten Anlagen. „Trotz bester Technik, über die letztendliche Qualität entscheidet der richtige Augenblick. Da ist Fingerspitzengefühl gefragt und erst recht eine gute Nase für feinste Aromaunterschiede“. Jedes mal ein spannender Augenblick während eines langen Brennvorganges, selbst für Hubertus, der neben der Anlangentechnik auch das Brennen studierte. Denn selbst zu brennen, war für Hubertus nur konsequent.

Hubertus Vallendar

Hubertus Vallendar prüft feine Bourbon-Vanille

Der leidenschaftliche Brenner ist auch ein Slow Food Unterstützer, denn er weiß nur zu gut, sorgfältiges Brennen braucht seine Zeit. Er lebt, was er brennt. Und das im beschaulichen Dörfchen Kail bei Pommern an der Mosel nun schon seit 1986, also über 27 Jahre. Sehr langer Atem und die Liebe zum destillieren brachte ihm schliesslich erste premierte Plätze World Wide in Folge ein, so mit dem World Spirits Award 2012 und zuletzt mit dem World-Class Distilleries & Distilleries of the Year 2013.

Wie er sich um sein wichtigstes Werkzeug, seine Nase kümmert? „Gute Frage, ich rieche an allem was ich vor den Zinken bekomme. Die Nase muss immer trainiert werden. Jeden Tag findet morgens die Reinigung unter der Dusche statt, erstaunlich was aus so einer Nase alles rauskommt. Sie ist wie ein Filter.“

Brennerei Vallendar

sorgfältiges Brennen braucht seine Zeit, die Brände reifen und ruhen im Holzfass

Und die Leidenschaft nimmt kein Ende. Zuletzt experimentierte der Meister seines Fachs mit der feinen Bourbon-Vanille, versuchte den Schoten das Aroma zu entlocken und als Bestandteil für den Haselnuss-Geist in die Flasche zu zaubern. Er wollte es schaffen, über alle Hürden deutscher Bürokratie hinweg. Denn, dass die Haselnuss eine Frucht ist, musste neu nachgewiesen werden. Hubertus: „Das war ein sehr komplexes Thema. Es hat etwas mit der EU Verordnung 110 / 2008 zu tun. Zur Zeit darf ja der Haselnuss-Geist nicht Geist heißen, weil man keine Vanillestangen benutzen darf. Verrückte Welt! Deshalb mussten wir nachweisen, dass die Haselnuss eine Frucht ist. Das gelang mittels botanischer Fachbücher, die dies selbstverständlich eindeutig belegten. Ich nehme mir immer die Zeit, die ich brauche. Wenn sie mir davon läuft, dreh ich den Zeiger der Uhr zurück…“

Den Ausgleich fand Hubertus zuletzt als aktives Mitglied des Porscheclub Osnabrück-Weserems und startet im Porsche-Sports-Cup Trophy.

Wollte er sich mit seinem zweiten Standort Südafrika eine zusätzliche Obsternte pro Jahr sichern? Hubertus: „Genau! Das ist einer der Hauptgründe für diese Sache. Wir haben diese Woche angefangen, die Aprikosen zu brennen. Wir haben so zweimal Herbst im Jahr, echt cool.“ Sein Clou: gebrannt wird in Südafrika. Dort bekommt er die Früchte zum optimalen Reifegrad geerntet, statt sich mit unreif gepflückten Früchten und dem dann auf dem Transportweg unbefriedigend nachreifenden Obst zufrieden geben zu müssen. Und so das bestmögliche Destillat erzielen. In der südafrikanischen Vinery Blaauwklippen werden seit 2012 von Hubertus Vallendar die ersten Destillate aus südafrikanischen Früchten erster Güte destilliert.

Brennerei Hubertus Vallendar © Copyright by PANORAMO BlogDSC07843

Brennerei Hubertus Vallendar © Copyright by PANORAMO BlogDSC07843

Einfacher gingen folgende Kreationen: „Parfum de Vie“ ist die Bezeichnung für edle Destillate mit einem Alkoholgehalt von 71 % vol., die mit einem Zerstäuber geschmackliche Harmonie oder Kontrapunkte auf den angerichteten Teller zaubern. Der hohe Alkoholgehalt hat zwei Gründe: Zum einen ist Alkohol ein guter Aromaträger, zum anderen soll die Konsistenz, zum Beispiel einer Sauce nicht durch zu große Destillatmengen beeinträchtigt werden. Der Einsatz des „Parfum de Vie“ in der Küche ist vielseitig und sollte in der Praxis individuell ausgelotet werden. Denn Geschmack ist subjektiv, so sind auch Empfehlungen oder Erfahrungswerte immer „Gedankenschätze eines kulinarischen Tüftlers“. Experimentierfreudigkeit, Kreativität und Phantasie sind also angesagt – in der Sterneküche ebenso wie bei Tisch zuhause!

Parfum de Vie wenden Sie am besten wie folgt an:
– in der Zubereitung eines Gerichts
– als Tüpfelchen auf dem „i“ beim Anrichten
– im Flacon am Tisch zur individuellen Aromatisierung

Begeben Sie sich auf die Spielwiese der Aromen, erkunden Sie Geschmacks- vielfalt und Einsatzmöglichkeiten von Parfum de vie in der kulinarischen Welt. Und keine Angst – Probieren geht über Studieren!

Speziell Orangengeist:
Die prickelnden Orangenaromen sind geradezu ideal für den Einsatz in der Küche und bieten vielseitige Verwendungsmöglichkeiten. So passt Orangengeist „Parfum de Vie“ hervorragend zu gegrilltem Fleisch, rohem Fisch (Thunfischtatar), Schalentiere, Muscheln, selbstverständlich auch zu Desserts, Dressings und ideal natürlich auch zu Marmeladen.

Speziell Wacholdergeist:
Hubertus Vallendar hat sich schon lange dem Wacholder verschrieben. Schon sein Vater experimentierte mit dieser Frucht und Hubertus erlebte schon als Kind diese Aromatik, die ihn noch heute an das grüne Stück einer Möhre erinnert, welches die Köche immer wegschneiden. Wacholder passt zu Braten, Wild, Geflügel.

Sabine Pauly in ihrem Element

Sterneköchin Sabine Pauly in ihrer der Chocolaterie in Bendorf

Wer weniger Alkohol möchte, dem sei die Auswahl erlesener Pralinen aus der Chocolaterie von Sabine Pauly empfohlen, die aus kreativer Symbiose zweier so unterschiedlicher Meister ihres Faches entstanden, die sich je als Workeholiker & Qualitätsfanatiker sehen.

ein Hauch von Südafrika © Copyright PANORAMO Bild lizensieren: briefe@panoramo.de

ein Hauch von Südafrika © Copyright PANORAMO Bild lizensieren: briefe@panoramo.de

Aromen von ausgesuchten Edelbränden und Geistern aus der Brennerei in Südafrika finden sich perfekt eingebunden in den Grand Cru Schokoladen aus den besten Anbaugebieten der Welt, verfeinert von Meisterpatissiere Sabine Pauly; und verführen auf aller höchstem geschmacklichen Niveau.

Und ganz ohne Alkohol kommt die Marmelade von Weinbergpfirsichen aus. Hubertus: „Diese Marmelade lebt von der Säurestruktur des roten Weinbergpfirsiches und darf auch nicht zu süß sein. Das würzige Aroma des Fruchtfleisches passt natürlich zu einer nicht gesalzenen Butter auf einem Art französischen Zipfelbaguette am besten“.

Brennerei Hubertus Vallendar © Copyright by PANORAMO BlogDSC07836

alles ist Handarbeit in der Brennerei Hubertus Vallendar © Copyright by PANORAMO BlogDSC07836

In der Brennerei Hubertus Vallendar werden den Besuchern neben den Produkten auch Brennkurse und Verkostertrainings angeboten. Erleben Sie die Kunst des Destillierens oder erlernen Sie die Anleitung zum vollendenten Genuss. Bei einer Führung durch die modere Brennerei erfährt man Details und Insidertipps. … Einblicke in die Brennereikunst

Mehr über das Gourmetland Rheinland Pfalz: gastlandschaften.de

 

 

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Über Karl-Heinz Hänel

Ich bin freier Reise- und Bild-Journalist, redaktionell verantwortlich und erzähle gern Geschichten in Wort und Bild, die ich selbst erlebt habe, erstelle Erfahrungsberichte und betreibe hier Storytelling online. Meine Reisen publiziere ich als Fotoreportagen und Reisegeschichten, oft nach Einladung durch meine Medienpartner. Ich empfehle Hotels, Locations, Gastronomie-Betriebe, Reiseunternehmen, Reiseveranstalter, Filme, bespreche neue, ältere und sehr alte Bücher, Hörfunkbeiträge, Tourismus-Büros, Reise-Verbände und ja, ich publiziere Pressemeldungen ... profitieren auch Sie von meinen ganz persönlichen illustrierten Erfahrungen ... Nach dem Studium für Kommunikations-Design und anschließend mehrjähriger Mitarbeit bei der Kieler Rundschau, den TV-Sendern ARD und ZDF, sowie EUREKA TV, als auch bei namhaften internationalen Bildagenturen, wechselte ich als studierter Dipl.- Kommunikations-Designer und Landschafts-Fotograf im Jahr 1995 in den Reise-Journalismus, nachdem ich zunächst nach einer Standortsuche von dem mich bis heute faszinierenden Thema Toskana nicht mehr los kam. 2004 veröffentlichte "GEO-Saison für Genießer Toskana" eine Reportage über meine Spurensuche in der toskanischen Val d' Orcia, dem Tal unterhalb des heiligen Berges Monte Amiata. 2006 entwickelte ich mein Online-Reisemagazin speziell für Italien-Liebhaber und Genießer Paradies-Italien.de, 2008 folgte das überregionale Portal Liebhaberreisen.de, 2012 startete ich diesen Blog.Liebhaberreisen.de, seit 2013 blogge ich Foto-Reportagen in der HuffPost ehemals Huffington Post Deutschland Alle Angaben gemäß § 5 TMG finden Sie im Impressum
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