Lea Linster: Lockruf der besonderen Gastronomie

Sterneköchin Lea Linster © Copyright by PANORAMO Bild lizensieren: briefe@panoramo.de

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Alle reden von der Luxemburgischen Küche, aber keiner weiß, was das ist

Lea Linster kochte sogar auch schon mal auf der ITB in Berlin, um den Messebesuchern die Luxemburger Küche näher zu bringen.

Die Bouneschlupp ist eine Luxemburger Spezialität, die Lea Linster gern populärer machen möchte. Zur Luxemburger Küche gehört viel Arbeit dazu, die Lea Linster zu tun bereit ist.

Auf die Frage, gibt es die Bouneschlupp auch in Ihren Restaurants:“Nein, aber demnächst in meiner Boutique Léa Linster Delikatessen, in der Stadt Luxemburg, in der Rue de l’Eau,

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Die Madaleins von Lea Linster © Copyright by PANORAMO Bild lizensieren: briefe@panoramo.de

gleich um die Ecke des groβherzöglichen Palastes gelegen, wo es auch meine Madaleines  wie hier zum Nachtisch gibt.

Lea Linster:“Ich mache diese Suppe gelegentlich als „Amuse bouche“, also kleine „Gaumenfreuden“, aber nicht von der Karte. Sterneküche ist sehr hochwertig, zwar ist auch die Bouneschlupp sehr aufwendig und hochwertig, aber man geht nicht in ein Restaurant, um alles zu essen, sondern man geht ja in ein schönes Restaurant, um besonders zu essen. So auch in meinem Sterne-Restaurant Léa Linster, in der Route de Luxembourg 17, in 5752 Frisange. Dann gibt es die schicke Brasserie, meinen pavillon madeleine by Léa Linster in der rue du moulin 30, in 3660 Kayl.

Frau Linster, was ist in Ihrer Bouneschlupp (grünen Bohnensuppe) denn so drinnen?:

„Na Bohnen und Kartoffeln, Porree, Sellerie, Zwiebeln, Gemüse- und Hühnerbrühe, das wird gut gekocht, erst mal ohne Speck und Fleisch, damit später auch Vegetarier diese Suppe essen können. Und dann kommt das Fleisch da zusätzlich dazu, Mettwurst und Speck.“

Sterneköchin Lea Linster © Copyright by PANORAMO Bild lizensieren: briefe@panoramo.de

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Lea Linster möchte nicht zeigen, wie perfekt sie ihr Handwerk beherrscht, sondern wie anspruchsvoll auch jeder Laie kochen kann. Nur die besten Zutaten, leichte Zubereitung und ein paar raffinierte Tricks – das ist das Erfolgsgeheimnis der Sterneköchin.

Kochen mit viel viel Liebe – dennoch einfach und professionell

Ihre Kochbücher werden geliebt und sind ein Trost für diejenigen, die nicht den Weg zu Ihr in das Restaurant „Lea Linster Cuisinière“ finden, welches sie seit 1982 in Frisange, 15 km südlich der Stadt Luxemburg betreibt. Die Königin des Geschmacks, wie Paul Bocuse sie anerkennend nennt, arbeitet ganz bewusst mit wenigen Zutaten, denen sie ihre ganze Aufmerksamkeit widmet. Ihre erfolgreichen Bücher: „Best of Lea Linster„,“Einfach und genial„, „Rundum genial!„, „Kochen mit Liebe“ und „Einfach fantastisch!„.

Luxemburg mag flächenmäßig zu den kleineren Staaten Europas zählen. Wenn es ums Essen und Trinken geht, hält das Land locker mit den Größten mit. Gemessen an der Einwohnerzahl findet der Besucher hier mehr Restaurants als irgendwo sonst auf der Welt, die der angesehene Guide Michelin mit mindestens einem Stern ausgezeichnet hat. Insgesamt elf Esstempel haben die Feinschmecker aus Frankreich überzeugt.

 Der gastronomische Erfolg kommt nicht von ungefähr. Die Qualität der Zutaten, die aus Luxemburg stammen, sucht ihresgleichen. Lokale Anbieter von Fleisch, Gemüse und anderen Viktualien achten auf höchste Standards bei ihren Produkten. Die beiden Naturparks des Landes bieten eine ganze Palette von nachhaltig erwirtschafteten Spezialitäten an. Dazu zählen Fleisch, Tee, Kräuter, Dinkel, Mehl, Öl, Senf und Honig. Eine andere Besonderheit sind die nach traditionellen handwerklichen Pökel- und Räuchermethoden zubereiteten Schinken. Judd mat Gaardebounen, bestehend aus gepökeltem und geräuchertem Schweinenacken mit Saubohnen, wird gerne als Nationalgericht bezeichnet. Weitere einheimische Spezialitäten sind Träipen (eine Art Blutwurst, die gebraten und mit Kartoffeln und Apfelmus gereicht wird), Bouneschlupp (grüne Bohnensuppe) und Iertsebulli (Erbseneintopf) sowie Feierstengszalot (Rindfleischsalat) – allesamt deftige und schmackhafte Gerichte.

 Längst haben auch die Rezepte der zahlreichen Einwanderer aus dem europäischen Süden ihren Eingang in die Luxemburger Küche gefunden. Wenn ein Einheimischer Pastaschutta zubereitet, meint er damit (in einer hübschen Verballhornung von pasta asciutta) Spaghetti mit Tomatensoße. Die rund 150 Nationalitäten, die mittlerweile in Luxemburg leben, spiegeln sich in der Vielfalt der Restaurants. Für jeden Geschmack gibt es Spezialitäten zu entdecken: von einheimischen über griechische, portugiesische, spanische und lateinamerikanische hin zu asiatischen Leckerbissen aus Japan, China und Thailand.

 Zu einem guten Mahl gehört ein guter Tropfen. Nicht nur pflegt Luxemburg seit vielen Jahrzehnten die Kunst des Bierbrauens und Schnapsbrennens. Seit der Römerzeit ist es ebenfalls im Weinbau aktiv. Die Winzer haben es inzwischen zu einer derartigen Meisterschaft gebracht, dass ihre Weine regelmäßig im Ausland mit Preisen ausgezeichnet werden. Auf 42 km entlang der Mosel werden vorwiegend weiße Rebsorten angebaut, darunter Riesling und Grauburgunder. Internationales Renommee genießt auch der Luxemburger Crémant, der unter europäischen Schaumweinen ganz oben angesiedelt ist.

Mal eine einfache Luxemburger Köchin, aber auch aus Leidenschaft: Paules

 

Über Karl-Heinz Hänel

Ich bin freier Reise- und Bild-Journalist, redaktionell verantwortlich und erzähle gern Geschichten in Wort und Bild, die ich selbst erlebt habe, erstelle Erfahrungsberichte und betreibe hier Storytelling online. Meine Reisen publiziere ich als Fotoreportagen und Reisegeschichten, oft nach Einladung durch meine Medienpartner. Ich empfehle Hotels, Locations, Gastronomie-Betriebe, Reiseunternehmen, Reiseveranstalter, Filme, bespreche neue, ältere und sehr alte Bücher, Hörfunkbeiträge, Tourismus-Büros, Reise-Verbände und ja, ich publiziere Pressemeldungen ... profitieren auch Sie von meinen ganz persönlichen illustrierten Erfahrungen ... Nach dem Studium für Kommunikations-Design und anschließend mehrjähriger Mitarbeit bei der Kieler Rundschau, den TV-Sendern ARD und ZDF, sowie EUREKA TV, als auch bei namhaften internationalen Bildagenturen, wechselte ich als studierter Dipl.- Kommunikations-Designer und Landschafts-Fotograf im Jahr 1995 in den Reise-Journalismus, nachdem ich zunächst nach einer Standortsuche von dem mich bis heute faszinierenden Thema Toskana nicht mehr los kam. 2004 veröffentlichte "GEO-Saison für Genießer Toskana" eine Reportage über meine Spurensuche in der toskanischen Val d' Orcia, dem Tal unterhalb des heiligen Berges Monte Amiata. 2006 entwickelte ich mein Online-Reisemagazin speziell für Italien-Liebhaber und Genießer Paradies-Italien.de, 2008 folgte das überregionale Portal Liebhaberreisen.de, 2012 startete ich diesen Blog.Liebhaberreisen.de, seit 2013 blogge ich Foto-Reportagen in der HuffPost ehemals Huffington Post Deutschland Alle Angaben gemäß § 5 TMG finden Sie im Impressum
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