Donau & Rhein: sind der Deutschen liebste Flusskreuzfahrten

Flusskreuzfahrt in Deutschland behauptet sich in schwierigem Umfeld

Die Donau, der Rhein und der Nil waren im Jahr 2013 die bei Deutschen beliebtesten Fahrtgebiete. Dieses Ranking blieb damit im Vergleich zum Vorjahr unverändert. Ganz besonders die Donau hat ein Abenteuerpotenzial mitten in Europa zu bieten.

Flussfahrten auf der Donau mit der MS/BELVEDERE

 

 

 

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Hintergrund zur Nachfrage nach Flusskreuzfahrten:
Externe Umstände wie Hochwasser, Streik und erneute politische Unruhen in Ägypten beeinträchtigten die Nachfrage nach Flusskreuzfahrten: nur 406.614 Passagiere in 2013.

Doch immerhin rund zwei Drittel der vom Deutschen ReiseVerband (DRV) befragten Flusskreuzfahrtanbieter bewerten die Aussichten der Branche für 2014 / 2015 als positiv.

Für die Flusskreuzfahrtbranche war das Jahr 2013 bereits das zweite schwierige Jahr in Folge. Das starke Hochwasser und die Streiks der Schleusenwärter in Deutschland, sowie die politischen Unruhen in Ägypten ( Nil-Flussfahrten) wirkten sich sehr negativ auf die Buchungslage aus. Die Anbieter von Flusskreuzfahrten mussten daher Rückgänge sowohl bei den Passagierzahlen als auch beim Ticketerlös verkraften. Trotz der Einbußen hat sich das deutsche Gesamtpassagieraufkommen 2013 mit einem Anstieg von 2,4 Prozent innerhalb des europäischen Fahrtgebietes gegenüber 2012 positiv entwickelt. Das ist das Ergebnis der gemeinsamen Studie „Der Fluss-Kreuzfahrtmarkt Deutschland 2013“ des Deutschen ReiseVerbandes (DRV) und der IG RiverCruise, der Vereinigung der in Europa tätigen Flusskreuzfahrtreedereien, die heute im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz während der ITB Berlin präsentiert wurde.

Insgesamt wurden innerhalb des deutschen Quellmarktes im vergangenen Jahr 406.614 Flusskreuzfahrten verkauft. Das sind 6,9 Prozent weniger als im Jahr 2012 (436.628 Passagiere). Der Ticketerlös – die Summe der Erlöse aller verkauften Flussreisen an Reisende aus dem deutschen Quellmarkt – nahm um 38,682 Millionen Euro auf 416,805 Millionen Euro ab. Das entspricht einem Minus von 8,5 Prozent. Ein Vergleich der Ergebnisse mit den Vorjahreszahlen ist allerdings nur eingeschränkt möglich, da es seit diesem Jahr eine Umstellung bei der Datenerhebung gibt und für

2013 die Umsatzberechnungen ausschließlich die Ticketerlöse ab/bis zum jeweiligen Hafen umfassen. In den Vorjahren hingegen waren in den Umsatzerlösen die Kosten für die An- und Abreisen teilweise enthalten (vgl. DRV-Kreuzfahrtenmarktstudie Deutschland 1993 bis 2012). Vor diesem Hintergrund fällt der Rückgang der oben angegebenen Zahlen geringer aus.

Die durchschnittliche Tagesrate einer Flusskreuzfahrt stieg von 139,50 Euro (2012) leicht an auf 141,96 Euro. Der durchschnittliche Preis für eine Flusskreuzfahrt hingegen sank von 1.043 Euro (2012) auf 1.025 Euro. Auch hierbei gilt, dass ein Vergleich der Ergebnisse mit den Vorjahreszahlen nur eingeschränkt möglich ist, da in den Umsatzerlösen der Vorjahre die Kosten für die An- und Abreisen teilweise enthalten waren.

Zu den Ursachen für den Rückgang im Flusskreuzfahrtengeschäft zählte das Hochwasser Ende Mai bis Anfang Juni 2013, von dem fast alle Flüsse und Fahrtgebiete gleichzeitig betroffen waren. Hinzu kam ein deutschlandweiter Streik der Beschäftigten der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes in der Zeit von Juli bis September. Beide Ereignisse führten mehrere Wochen zu massiven Reiseausfällen und Mehraufwendungen in Folge von erforderlich werdenden Umroutungen der Schiffe, ungeplanten Passagiertransporten und Störungen der Logistikketten.

Den größten Anteil am Rückgang der Passagierzahlen hatte allerdings die weiterhin instabile politische Lage in Ägypten, die erhebliche Auswirkungen auf die Nachfrage von Nilkreuzfahrten hatte. Die Anbieter verzeichneten für Flusskreuzfahrten in dem arabischen Land einen Rückgang von mehr als 40 Prozent des Passagieraufkommens aus Deutschland. „Werden die drei genannten Ereignisse, die alle singulären Charakter und damit keinen strukturellen Einfluss haben, außer Acht gelassen, so zeigt sich, dass das Gesamtpassagieraufkommen aus Deutschland innerhalb des europäischen Fahrtgebietes von Flusskreuzfahrtschiffen auch 2013 gewachsen ist“, macht Robert Straubhaar, Präsident IG RiverCruise, deutlich.

„Betrachtet man allein das europäische Fahrtgebiet, so verzeichnete die Flusskreuzfahrt hier einen Anstieg von 2,4 Prozent gegenüber dem Jahr 2012 und eine Zunahme von rund 0,7 Prozent gegenüber dem bisherigen Rekordjahr 2011“, ergänzt Helge Grammerstorf, Geschäftsführer der IG RiverCruise, und weist darauf hin, dass man im Hinblick darauf berechtigt von einem positiven Trend in der Flusskreuzfahrt 2013 sprechen könne. Im Übrigen verzeichneten die außereuropäischen Quellmärkte für Flusskreuzfahrten auf europäischen Flüssen in 2013 erneut erfreulich hohe Zuwächse.

Die durchschnittliche Reisedauer einer Flusskreuzfahrt lag mit 7,2 Nächten nur geringfügig unter dem Vorjahrswert von 7,5 Nächten. Innerhalb des europäischen Fahrtgebietes wurden durch den deutschen Quellmarkt die meisten Flusskreuzfahrten realisiert, gefolgt von den USA und Kanada. Die stetig steigende Nachfrage nach Flusskreuzfahrtreisen aus dem nordamerikanischen Quellmarkt spiegelt sich auch im Orderbuch der geplanten Neubauten für 2014 wider. Mehr als die Hälfte der 39 für 2014 geplanten Neubauten mit einer Bettenkapazität von 5.654 wurden von US-Reiseveranstaltern und -Reedereien zum Einsatz im europäischen Fahrtgebiet ausschließlich für den amerikanischen Quellmarkt in Auftrag gegeben. Quelle: DRV

Doch zurück an die Donau, es geht auch mit dem Fahrrad:

Der Donau-Radwanderweg von Passau über Wien nach Bratislava

 

 

 

 

Der Donau-Radwanderweg von Passau über Wien nach Bratislava. Wussten Sie das schon? Der klassische Donau-Radweg von Passau über Wien bis Bratislava ist eine der attraktivsten und am meisten befahrenen Radwegstrecken Europas. Die landschaftliche Vielfalt zwischen den Orten am Strom, tief eingeschnittenen Talpassagen, die steilen Weingärten und naturbelassene Flussauen sorgt für genussreiche und überaus lohnende Raderlebnisse. Die ca. 400 Km lange Strecke weist kaum Steigungen auf, ist sehr gut markiert u. verläuft meist nahe am Wasser. Alle Infos, um die reizvolle Donau-Flusslandschaften und ihre Kulturdenkmäler intensiv zu erleben, genießen und zu bewundern, bietet der Kompass Radführer

Wie geht es weiter, mit dem Rad entlang der Donau?

 

 

 

Wie geht es weiter, mit dem Rad entlang der Donau?
Auf zehn gelotsten Entdeckungstouren geht es vorbei an alten Burgen, malerischen Altstädtchen, verträumten Weindörfern und oft hinauf zu Panorama-Ausblicken. Der Donauradweg verspricht an jeder beliebigen Stelle, auf jeder Etappe Erlebnisreichtum, von Stille bis Genuss. Sicher und souverän begleitet, ob von Regensburg bis Passau, von Donauleiten bis Wien, durch die Donauauen bis Bratislava, von den Schüttinseln bis Budapest, der ungarischen Tief-Ebene bis Novi Sad, zwischen Rumänien und Bulgarien, von Belgrad zum Eisernen Tor, Im Donaudelta Rumänien, Moldau, Ukraine. Hier können Sie sich vor der Reise inspirieren lassen: mit dem herausragenden Donau-Reiseführer von DuMont

 

 

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Über Karl-Heinz Hänel

Ich bin freier Reise- und Bild-Journalist, ein PR-Multiplikator, unterhalte meine Leser mit Product Placement und erzähle Geschichten in Wort und Bild, die ich selbst erlebt habe. Dafür bin ich redaktionell verantwortlich. Alle Angaben gemäß § 5 TMG finden Sie im Impressum und in meiner Vita
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