Fliegen mit Germanwings – die reinste Freude …

Ein Flug von Pisa via Köln nach Hamburg sollte ganz entspannt abgehen, oder? … aber nicht mit Germanwings ( … Du denkst vielleicht, Du hast online einen Lufthansa-Flug gebucht – ist dann aber nur ein Germanwings-Flug, was in meinem Fall folgendes bedeutete… ), ich wurde beim Zwischstop erst mal auf die unsanfte Tour zur Entschleunigung gezwungen, durch die mir widerfahrene zusätzliche Abfertigung am

Gemanwings Transfer Counter Köln © Copyright by PANORAMO.de

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Transfer Counter, dessen Personal dem Ansturm und Bedarf an Tickets für Weiterflüge inklusive Überprüfung der Personalich nicht gewachsen war ( wir sind zwar innerhalb von Europa unterwegs, aber man weiß ja nie ).  Jedenfalls eine kundenfreundliche Erfindung für Anschlussflüge, und wenn man Pech hat ( schliesslich ist man nicht der einzige Betroffende am Schalter ) ist der gebuchte Anschlussflüg schon weg, wenn man endlich sein Gate für den Weiterflug aufsuchen darf. Warum der ganze Stress? Weil im Airport Pisa für Germanwings keine Tickets für die Weiterflüge ausgestellt werden können. Aber das hatte mir Germanwings bei der Online-Buchung des Fluges nicht verraten, nur Chaos?

Wenn es ganz in die Hose geht: was steht Ihnen als Passagier zu: Ihre Rechte


Germanwings, but no Chicken Wings

Oder meine persönlichen Erfahrungen auf einem für Reisejournalisten gesponserten Flug.
Weil ich auf eine Pressereise eingeladen wurde, deren Thema nicht etwa das wilde Camping für die so genannten Rucksack-Touristen, sondern die Präsentation von zwei 4-Sterne Hotels der Lindner-Hotel & Resorts Gruppe war, ging ich naiv davon aus, dass ich auf dem Flug – dieser ging schließlich ins Ausland – früh morgens um 6:55 Uhr, eine Art Frühstück bekommen würde und checkte ohne selbiges, quasi auf nüchternen Magen ein. Das war jedoch ein Fehler, denn mitnichten wurden mir die 90 Minuten Flugdauer mit irgend etwas versüßt, selbst ein Schluck Wasser war bei dieser Einladung nicht inbegriffen. Ich wunderte mich, studierte das Bordmagazin und erkannte mich als Fluggast zum so genannten BASIC-Tarif von Germanwings, empfand mich persönlich ab diesem Moment auch irgendwie zweitklassig. Ob das wohl vom Sponsor bedacht war?
Später, den Leiter der Unternehmenskommunikation von Germanwings persönlich darauf angesprochen, begründete dieser das dann so: Das Catering sei an eine externe Firma übertragen , da hätte er keinen Einfluss darauf. Aaah ja, nur gut, dass dies aktuell nicht auch schon mit dem Koffertransport so über die Bühne ging.

Es geht mir ja nicht um einen Kaffee, sondern um das Prinzip. Ein guter Gastgeber ist der Anfang einer guten Geschichte. Erwartet hätte ich als Reaktion nicht eine banale Ausrede, sondern Diplomatie. Die aus dem Blick verlorenen Prioritäten im Sponsoring-Management gehen oft nach hinten los, lassen oft Kompetenz oder Wertschätzung vermissen und zurück bleiben knurrende Gäste, sprich Mägen…

ein Beispiel aus besseren Zeiten ... © Copyright by PANORAMO Bild lizensieren: briefe@panoramo.de

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Wenn Sie selbst mit Germanwings fliegen:

 Info von der Unternehmens-Website:  Nur wenn Sie mindestens den SMART-Tarif buchen, erhalten Sie auf Ihrem Flug einen herzhaften Snack, ein 0,2 l stilles Wasser, sowie einen Schokoriegel.
Zusätzlich erhalten Sie auf Wunsch ein weiteres alkoholfreies Getränk.

Sie möchten einen Tarif in dem Sie nur die Leistungen bezahlen die Sie auch wirklich wollen?
Der BASIC-Tarif beinhaltet als Spartarif nur den Flug und das Sammeln von Meilen.

Zum Thema:
Zählt Germanwings denn eigentlich schon zu den Low-Cost-Airlines?

Was entscheidet eigentlich über das positive Image einer Airline?

 

Über Karl-Heinz Hänel

Ich bin freier Reise- und Bild-Journalist, redaktionell verantwortlich und erzähle gern Geschichten in Wort und Bild, die ich selbst erlebt habe, erstelle Erfahrungsberichte und betreibe hier Storytelling online. Meine Reisen publiziere ich als Fotoreportagen und Reisegeschichten, oft nach Einladung durch meine Medienpartner. Ich empfehle Hotels, Locations, Gastronomie-Betriebe, Reiseunternehmen, Reiseveranstalter, Filme, bespreche neue, ältere und sehr alte Bücher, Hörfunkbeiträge, Tourismus-Büros, Reise-Verbände und ja, ich publiziere Pressemeldungen ... profitieren auch Sie von meinen ganz persönlichen illustrierten Erfahrungen ... Nach dem Studium für Kommunikations-Design und anschließend mehrjähriger Mitarbeit bei der Kieler Rundschau, den TV-Sendern ARD und ZDF, sowie EUREKA TV, als auch bei namhaften internationalen Bildagenturen, wechselte ich als studierter Dipl.- Kommunikations-Designer und Landschafts-Fotograf im Jahr 1995 in den Reise-Journalismus, nachdem ich zunächst nach einer Standortsuche von dem mich bis heute faszinierenden Thema Toskana nicht mehr los kam. 2004 veröffentlichte "GEO-Saison für Genießer Toskana" eine Reportage über meine Spurensuche in der toskanischen Val d' Orcia, dem Tal unterhalb des heiligen Berges Monte Amiata. 2006 entwickelte ich mein Online-Reisemagazin speziell für Italien-Liebhaber und Genießer Paradies-Italien.de, 2008 folgte das überregionale Portal Liebhaberreisen.de, 2012 startete ich diesen Blog.Liebhaberreisen.de, seit 2013 blogge ich Foto-Reportagen in der HuffPost ehemals Huffington Post Deutschland Alle Angaben gemäß § 5 TMG finden Sie im Impressum
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