Kostenlosigkeit erfordert einen hohen Preis…

Unser Baustein ist das Wort, die Information, der Gedanke

Im NSA-Skandal, der sich in dieser Woche jährte, sieht Döpfner einen Wendepunkt: „Ich glaube, dass die Bürger in den USA in den nächsten fünf bis sieben Jahren ganz anders, sehr kritisch, mit Big Data umgehen werden – viel radikaler als Europäer. Und wenn viele Menschen sagen, das betrifft mich nicht, dann liegt das daran, dass einige globale Sektormonopole ihnen einen verführerischen Deal angeboten haben: Ich kaufe mir mit der scheinbaren Kostenlosigkeit meiner Dienste deine Seele. Und deine Seele heißt: deine Daten, dein Verhalten. Und ich kann deine Daten monetarisieren und dein Verhalten manipulieren.“ Es sei eine gefühlte Kostenlosigkeit, die am Ende einen viel höheren Preis erfordere: die Freiheit“, so der Axel-Springer-Vorstandsvorsitzende.

Döpfner betonte in dem Interview mit dem „Handelsblatt“ auch: „Unser Baustein ist das Wort, die Information, der Gedanke. Das Greifbare der alten Medienindustrie wird immer unwichtiger. 75 Prozent unseres Anzeigenumsatzes und 67 Prozent unseres operativen Gewinns entstehen mit digitalen Geschäften. Die Struktur hat sich dramatisch verändert.“

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Autor dieser Kress-Report-Meldung: Marc Bartl

Quelle: kress.de

 

Über Karl-Heinz Hänel

Ich bin freier Reise- und Bild-Journalist, ein PR-Multiplikator, unterhalte meine Leser mit Product Placement und erzähle Geschichten in Wort und Bild, die ich selbst erlebt habe. Dafür bin ich redaktionell verantwortlich. Alle Angaben gemäß § 5 TMG finden Sie im Impressum und in meiner Vita
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