Werbefrei oder kostenlos: Golem.de führt Abomodell ein

Das IT-Onlinemagazin Golem.de bietet seinen Lesern ein Abomodell

"Golem pur"
„Golem pur“

Zahlende Nutzer erhalten auf Computern und mobilen Endgeräten eine angepasste Version der Website. Für „Golem pur“ wird keine Werbung geladen und keine Profilbildung durchgeführt, keine Daten werden an die Werbe-Server gesendet. Abonnenten erhalten zusätzlich „Komfortfunktionen“, die die Bedienung der Seite und das Lesen der Artikel vereinfachen sollen. Sie können Artikel auf einer Seite darstellen, am Computer den Flash-Player durch einen HTML5-Videoplayer ersetzen, Videos für die Offlinenutzung herunterladen und einen Volltext-RSS-Feed nutzen.

„Damit entsprechen wir dem Wunsch vieler Leser nach einer werbefreien Version“, erklärt Benjamin Sterbenz, Chefredakteur von „Golem.de“. Inhalte sollen ausdrücklich nicht hinter eine Bezahlschranke gestellt werden: „Das Beschränken des Zugangs zu Information und das Errichten von Paywalls entspricht nicht ‚Golem.des‘ Verständnis des Internets und der vernetzten Welt“, so Sterbenz.

Bei der Auswahl des Payment-Dienstleisters sei ebenfalls Wert auf Datenschutz gelegt worden. Die Zahlungen werden über die Firma Heidelpay aus Heidelberg abgewickelt. „Entsprechend gelten die strikten deutschen Datenschutz- und Verbraucherschutzbestimmungen“, heißt es bei „Golem.de“. Das Angebot selbst speichert keine Zahlungsdaten auf eigenen Servern.

Drei Abopakete werden nun angeboten: ein monatlich kündbares Abo für 4 Euro im Monat, ein 6-Monats-Abo für 18 Euro, was 3 Euro pro Monat entspricht, und ein Jahresabo für 30 Euro, wobei sich ein Monatspreis von 2,50 Euro ergibt. Die Bezahlung ist per Lastschrift und Kreditkarte möglich. Wer kein Passwort hinterlassen will, kann sich per FacebookGoogle oder Twitter anmelden – „wobei dann natürlich Login-Daten auf externen Servern liegen“, weist die Redaktion hin.

Hintergrund: „Golem.de“ hatte 2013 im Rahmen eines gemeinsamen Aufrufs mehrerer Onlinemedien, den Adblocker auszuschalten – darunter „Zeit Online„, „Süddeutsche.de„, „Spiegel.de„, ausführlich mit seinen Lesern über Werbeformen und die Finanzierung journalistisch hochwertiger Inhalte im Internet diskutiert und setzt sich seither verstärkt für weniger aufdringliche Werbeformen ein. In diesem Zusammenhang konnten die Leser auch darüber abstimmen, wie viel ihnen eine werbefreie Version wert ist   … den ganzen Artikel lesen

Autor dieser Kress-Report-Meldung: Marc Bartl

Quelle: kress.de

 

 

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Über Karl-Heinz Hänel

Ich bin freier Reise- und Bild-Journalist, ein PR-Multiplikator, unterhalte meine Leser mit Product Placement und erzähle Geschichten in Wort und Bild, die ich selbst erlebt habe. Dafür bin ich redaktionell verantwortlich. Alle Angaben gemäß § 5 TMG finden Sie im Impressum und in meiner Vita
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