Du hast sieben Sekunden, also pass auf!

Snapchat verlangt Aufmerksamkeit

Die Sozialwissenschaftlerin Danah Boyd glaubt, den Grund erkannt zu haben, warum das Snapchat-Prinzip so gefragt ist:

Die Nachrichtenströme in sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter und wohl auch WhatsApp sind mittlerweile so schnell und mächtig, dass kein Mensch mehr alles lesen kann, was er da vorgesetzt bekommt. Ein „Snap“, so heißt eine Snapchat-Nachricht, aber schreit nach Aufmerksamkeit, sagt Boyd: „Wenn dir jemand ein Snapchat-Foto schickt, legt er fest, wie lange du sie sehen kannst. Die darunterliegende Botschaft lautet: Du hast sieben Sekunden, also pass auf! Und wenn Menschen die Botschaft öffnen, schauen sie wirklich hin und hören auf, nebenbei etwas anderes zu tun.“ Snapchat sei also kein weiteres Spielzeug zur Ablenkung, sondern lade geradezu zur Aufmerksamkeit ein.

Die aktuelle Finanzierungsrunde bei Snapchat sei noch nicht abgeschlossen, berichtete das Wall Street Journal. Das vom 24-jährigen Mitgründer Evan Spiegel geführte Start-up wolle in diesem Jahr versuchen, Geld mit Werbung zu verdienen, hieß es. Snapchat kommentierte die Informationen der Zeitung ausweichend: Bewertung und Kapitalbedarf seien die am wenigsten interessanten Aspekte, erklärte ein Sprecher dem Wall Street Journal und dem Blog TechCrunch.

Die Firmenbewertung auf Basis eines so kleinen Anteils wie 0,2 Prozent hat zwar eine relativ geringe Aussagekraft. Solche Werte werden aber als Basis für spätere Finanzierungsrunden und Berechnungen für einen eventuellen Börsengang genommen. So lief es auch etwa bei Facebook und Twitter  … den ganzen Artikel lesen

Quelle: zeit.de

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Über Karl-Heinz Hänel

Ich bin freier Reise- und Bild-Journalist, ein PR-Multiplikator, unterhalte meine Leser mit Product Placement und erzähle Geschichten in Wort und Bild, die ich selbst erlebt habe. Dafür bin ich redaktionell verantwortlich. Alle Angaben gemäß § 5 TMG finden Sie im Impressum und in meiner Vita
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