über das „Überleben im digitalen Zeitalter“

„Daten sind das neue Öl“, so Kai Diekmann (Bild.de)
„Findet mich der Inhalt nicht, ist er auch nicht relevant für mich“

Laut einem APA-Bericht hob der „Bild“-Chefredakteur dabei drei Kernpunkte hervor: „Mobile, Cloud Computing und die Entwicklung des Breitbands.“ In Kombination führe das dazu, „dass wir in Echtzeit eine Masse an Daten analysieren können, wie es nie zuvor möglich war“. Statt die Wünsche der Konsumenten nur zu erahnen, würden sie sich vorhersagen lassen. „Daten sind das neue Öl“, so Diekmann nach Angaben der Austria Presse Agentur.

Die mobile Internetnutzung werde in den USA noch vor Jahresende die stationäre überholen, weltweit soll es 2015 soweit sein. An die Stelle „fixer Informationsrituale“ wie Tageszeitung oder Fernsehen trete ein neues mediales Ökosystem, in dem die User von morgen sozialisiert werden. „Wir treffen dieses Publikum nicht mehr physisch am Kiosk. Also müssen wir dorthin, wo es aufwächst und sich aufhält: die sozialen Plattformen, unterstrich Diekmann in Wien. Die virtuelle Welt ist für sie die reale.

Für den „Bild“-Chefredakteur ist die Kombination aus Recherche, gutem Storytelling und technischen Tools ein zukunftsfähiges Konzept. Funktionieren könnte all dies allerdings nicht ohne das nötige Kleingeld. „Das bleibt die zentrale Frage hinsichtlich des Geschäftsmodells“. Bei „Bild“ fahre man mit den Digital-Abonnements gut und stehe derzeit bei mehr als 230.000 zahlenden Kunden – Tendenz steigend. „Es ist eine Frage der Ehre, dass wir für Inhalte Geld verlangen.“

Die Papierform der „Bild“ sei „nach wie vor hochprofitabel“ und werde nicht so schnell wegbrechen. Aber die Konsumgewohnheiten hätten sich nun einmal verändert – selbst in der digitalen Welt. „Heute wird nicht mehr gesucht“, bezog sich Diekmann bei seinem Vortrag in Wien auf die „stationäre Welt“ von Google und Co. „Die Smartphone-Welt ist das Gegenteil davon, da gibt es geschlossene Ökosysteme.“ Den Konsumenten müsse man also gezielt erreichen. „Die junge Generation hat längst gelernt: Findet mich der Inhalt nicht, ist er auch nicht relevant für mich.“ … den ganzen Artikel lesen

Autor dieser Kress-Report-Meldung: Marc Bartl

Quelle: kress.de

 

 

Über Karl-Heinz Hänel

Ich bin freier Reise- und Bild-Journalist, ein PR-Multiplikator, unterhalte meine Leser mit Product Placement und erzähle Geschichten in Wort und Bild, die ich selbst erlebt habe. Dafür bin ich redaktionell verantwortlich. Alle Angaben gemäß § 5 TMG finden Sie im Impressum und in meiner Vita
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