Google soll so bleiben dürfen, wie es ist …

eine Zerschlagung von Google wäre gefährlich …   so der Der Präsident des Bundeskartellamts, Andreas Mundt.

BlogGoogle

BlogGoogle

Andreas Mundt, fordert von der Politik schärfere Werbe- und Datenschutzregeln für Internetfirmen wie YouTube, Facebook oder Google. „Die Politik muss gleiche Rahmenbedingen für die Wettbewerber schaffen“, sagte Mundt dem „Tagesspiegel“ (Ausgabe 29.12.2014).

Beim Rundfunk werde minutiös darüber gestritten, wann Werbung laufen dürfe und wann nicht. „Meine Kinder schauen sich die Filme aber längst über YouTube an, und da fragt keiner nach, wann, ob und welche Werbung kommt“, so Mundt im Interview.

Auch beim Datenschutz gebe es zwei Welten, kritisiert der oberste deutsche Wettbewerbshüter. „Wenn Telekommunikationsunternehmen Daten sammeln wollen, gibt es Proteste, aber Google und Facebook können ihren Datenschatz unkontrolliert vergrößern. Die Wettbewerber begegnen sich hier nicht auf Augenhöhe, das muss geregelt werden“, verlangt Mundt.

Der Kartellamtspräsident kündigte im „Tagesspiegel“ an, dass seine Behörde künftig verstärkt Online-Plattformen ins Visier nehmen will. „Wir werden im Kartellamt zukünftig mehr Ressourcen zur Klärung der Fragen im Bereich der Online-Plattformen einsetzen.“
„Man kann ein Unternehmen nicht nur deshalb zerschlagen, weil es groß ist“

Auf die Frage des „Tagesspiegel“, ob Google zerschlagen werden sollte, antwortete Mund: „Die Zerschlagung eines Unternehmens ist ein gravierender Schritt, der weltweit in der modernen Wirtschaftsgeschichte erst ganz selten zur Anwendung gekommen ist. Man läuft Gefahr, damit auch die Innovationskraft und die Dynamik eines Unternehmens abzu- schneiden. Man kann ein Unternehmen nicht nur deshalb zerschlagen, weil es groß ist.“

Die Wettbewerbsbehörden hätten verschiedene andere Möglichkeiten, den freien Wettbewerb auch in Bezug auf große Unternehmen wie Google zu sichern. Die Europäische Kommission führt derzeit ein Missbrauchsverfahren gegen Google. „Warten wir ab, was dabei herauskommt“, so Mundt gegenüber dem „Tagesspiegel“.

Quelle: kress.de

Über Karl-Heinz Hänel

Ich bin freier Reise- und Bild-Journalist, redaktionell verantwortlich und erzähle gern Geschichten in Wort und Bild, die ich selbst erlebt habe, erstelle Erfahrungsberichte und betreibe hier Storytelling online. Meine Reisen publiziere ich als Fotoreportagen und Reisegeschichten, oft nach Einladung durch meine Medienpartner. Ich empfehle Hotels, Locations, Gastronomie-Betriebe, Reiseunternehmen, Reiseveranstalter, Filme, bespreche neue, ältere und sehr alte Bücher, Hörfunkbeiträge, Tourismus-Büros, Reise-Verbände und ja, ich publiziere Pressemeldungen ... profitieren auch Sie von meinen ganz persönlichen illustrierten Erfahrungen ... Nach dem Studium für Kommunikations-Design und anschließend mehrjähriger Mitarbeit bei der Kieler Rundschau, den TV-Sendern ARD und ZDF, sowie EUREKA TV, als auch bei namhaften internationalen Bildagenturen, wechselte ich als studierter Dipl.- Kommunikations-Designer und Landschafts-Fotograf im Jahr 1995 in den Reise-Journalismus, nachdem ich zunächst nach einer Standortsuche von dem mich bis heute faszinierenden Thema Toskana nicht mehr los kam. 2004 veröffentlichte "GEO-Saison für Genießer Toskana" eine Reportage über meine Spurensuche in der toskanischen Val d' Orcia, dem Tal unterhalb des heiligen Berges Monte Amiata. 2006 entwickelte ich mein Online-Reisemagazin speziell für Italien-Liebhaber und Genießer Paradies-Italien.de, 2008 folgte das überregionale Portal Liebhaberreisen.de, 2012 startete ich diesen Blog.Liebhaberreisen.de, seit 2013 blogge ich Foto-Reportagen in der HuffPost ehemals Huffington Post Deutschland Alle Angaben gemäß § 5 TMG finden Sie im Impressum
Dieser Beitrag wurde unter - Internet News & Szene abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.