Marion’s Nizza – Tipp

I love Cote d'Azur und Nizza © Copyright by PANORAMO

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Terror sollte uns nicht die Freiheit des Reisens nehmen

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Trotz allem, ein Reisetipp nach Nizza

Wie neulich schon berichtet, habe ich ein Superangebot von First-class-and-more genutzt und bin Platin-Mitglied geworden. Ich muss sagen, wow…

… ich habe anschließend die ganze Nacht durch gesurft und im Traum von vielen tollen Reisezielen in der Luxusklasse zu tollen Preisen geschwelgt und mit vielen, vielen Meilen….

Puuuh, das muss erstmal sacken, am liebsten würde ich den Rest des Jahres auf Reisen sein.

Zuletzt machte ich einen kurzen Städtetrip übers Wochenende nach Nizza.

Nizza am Mittelmeer © Copyright by PANORAMO

Nizza am Mittelmeer © Copyright by PANORAMO

Da wollte ich schon seit Jahren mal hin, hatte nur nie den Partner, der mit wollte. Ich wollte unbedingt in das Matisse-Museum und hatte mal irgendwo gelesen, das Nizza im Februar seinen ganz speziellen Reiz entfaltet. Frühlingshaftes Wetter, die Mimosen blühen, man kann bereits (notfalls mit Jacke) draußen sitzen, einen Café trinken und mit Muße den Leuten zugucken, ohne dass ein Trubel wie in der Hochsaison herrscht.

Also hatte ich kurz entschlossen gebucht, Freitag bis Sonntag das sollte reichen, denn man muss dafür nicht groß Urlaub nehmen. Besser die Tage aufsparen für die großen Pläne (s.o.). Natürlich sind wir mit Germanwings geflogen, so gab es immerhin 5.626 Meilen für rund 442 Euro. Bringt jetzt nicht wirklich viel, ist aber durchaus okay, um es mitzunehmen.

Bei der Hotelwahl war ich ähnlich engstirnig. Ich bin Platinum-Mitglied bei spg und habe zuerst geguckt, ob, wo und zu welchem Preis dort Angebote zu haben waren. Gefunden hatte ich das Le Méridién Nice in unschlagbarer 1a Lage zu einem vernünftigen Preis. Wozu weiter suchen?

Okay, die Lage vom ersten Hotel am Platze, dem mondänen „Negresco“ wäre auch nicht schlechter gewesen (nur wenige Schritte), aber das muss man sich leisten wollen und lange genug im Hotel sein, um dies wirklich auszukosten. Für mich und diesen Urlaub war die Wahl mehr als okay.

Das war der Freitagmorgen, der Wecker klingelte um 4:30 Uhr. Absolut nicht meine Power-Zeit. Aufstehen, Bad, anziehen, den gepackten Koffer (nur Handgepäck!) schnappen, ab ins Auto, losfahren und langsam wach werden.

In Hamburg klappte alles wunderbar, leider war der Flug eine Umsteigeverbindung. Und die Maschine wurde ohne Erklärung gegen eine kleinere ausgewechselt. Und das offenbar nur Minuten, bevor wir in den Zubringerbus steigen sollten. Das führte dann auch noch dazu, dass größeres Handgepäck nicht mit in die Kabine passte und von draussen zusammen mit den Koffern verladen wurde. Gefühlt die Hälfte der Passagiere hatte keinen gültigen Platz mehr. Ach ja, am Vortag hatte ich versucht noch die Plätze (die auch so ganz okay waren) zu ändern. Ich sitze einfach nicht gerne in der ersten Reihe. Jedenfalls nicht im Flieger. Online funktionierte es nicht und nachdem ich endlich jemanden bei der Hotline am Apparat hatte und mein Problem schilderte, bekam ich die Auskunft, dass die Mitarbeiterin mir nicht helfen konnte, sie hatten einen Stromausfall und immer noch kein „System“. Häh? Im Informationszeitalter nicht darauf eingestellt? Liebe Beratungshäuser, hier gibt es einen Bedarf!

Zurück nach Düsseldorf, unserem Umsteige-Airport. Es handelte sich wieder um eine Maschine von Eurowings, diese Dinger, die immer kleiner werden, obwohl der gemeine Westeuropäer ständig größer wird. Mein Partner konnte jedenfalls mit seinen 1,90 nicht mal im Gang aufrecht stehen. Einer von uns bekam einen neuen Platz, nein nicht in derselben Reihe, auch nicht hintereinander. In der Businessklasse gab es 8 Plätze, 6 Buchungen für insgesamt 3 Paare und einen Passagier, der von der Airline unverhofft einen Upgrade bekam (und auch nicht dankbar war, weil ein weiteres Paar getrennt wurde). Nun raten Sie mal, ob von den drei Paaren auch nur eines zufrieden mit der neuen Platzvergabe war? Muss das wirklich so sein? Wenn nicht genug freie Plätze an der entsprechenden Stelle vorhanden sind, wo ein anderer weggefallen ist, kann ich das ja verstehen. Aber 3 Paare auf 8 Plätze zu verteilen, sollte doch möglich sein. In diesem Fall hatte das zu ziemlich großer Verärgerung geführt und dazu, dass wir alle unsere Email-Adressen austauschten, um uns später zusammen tun zu können.

Nun, wir hatten das Problem am Ende untereinander einigermaßen lösen können und hatten ansonsten einen ruhigen Flug.

Bei der Ankunft mussten wir nur unser Handgepäck nach dem Aussteigen am Flugzeug entgegen nehmen und los ging’s.

Express Bus Linie 98 Nizza © Copyright by PANORAMO

Express Bus Linie 98 Nizza © Copyright by PANORAMO

Wir folgten den Zeichen zum Bus, wir hatten uns entschieden den teureren Expressbus zu nehmen, anstelle des günstigeren Linienbusses. Tickets gekauft im Busterminal (pro Person und Fahrt 6 Euro), in den Bus 98 gestiegen, der sofort losfuhr. Wir fragten den Busfahrer, wo wir für unser Hotel aussteigen müssten und er versprach uns auf Englisch, die Haltestelle extra anzusagen. Nett, die Franzosen…

Die Fahrt dauerte nur knapp 20 Minuten! Na ja, wir hätten 20 Minuten nach der Abfahrt im Hotel schon einchecken können.

An der Promenade von Nizza © Copyright by PANORAMO

An der Promenade von Nizza © Copyright by PANORAMO

Aber die Sonne schien so wundervoll und zuerst wollten wir ein wenig an der Promenade aufs Wasser schauen und staunen. Das war wegen der Reise nur mit Handgepäck eine einfache Sache.

Le Meridien Nizza © Copyright by PANORAMO

Le Meridien Nizza © Copyright by PANORAMO

Gegen 13:30 im Hotel angekommen, war zum Glück unser Zimmer frei, und was für eins!

Beim Einchecken bekamen wir netterweise gleich eine Tüte mit Informationen des Tourismusbüros ausgehändigt und die Bestätigung einer Restaurant-Reservierung durch das Hotel. Um beides hatten wir vorher jeweils gebeten. Okay die Informationen des Tourismusbüros hätten wir uns auch dort holen können, es befindet sich 50 m neben dem Hotel. Wir hatten nach speziellen Informationen, Tipps und eventuellen Vergünstigungen gefragt, weil wir ja einen Artikel über Nizza schreiben wollten. Nun gab es das normale Material und die Informationen, die ich auch schon im Internet ad hoc gefunden hatte. Ehrlich gesagt, war mir das so am liebsten, ich hasse es, jemandem verpflichtet zu sein und eine Gegenleistung liefern zu müssen. Lieber zahle ich alles privat und recherchiere wie jeder andere Tourist und kann es dafür als Urlaub genießen und gegebenenfalls freiwillig andere an meinen Erlebnissen teilhaben lassen (oder eben nicht), mit allen positiven und negativen Erfahrungen, die ich so mache.

Le Meridien Nizza © Copyright by PANORAMO

Le Meridien Nizza © Copyright by PANORAMO

Das Zimmer war super, die Aussicht auf den Park und das Meer von der 18 qm großen privaten Terrasse in Zimmerbreite in der 8. Etage umwerfend.

Le Meridien Nizza © Copyright by PANORAMO

Le Meridien Nizza © Copyright by PANORAMO

Nur eine Etage höher befand sich das Dachrestaurant und der hoteleigene Pool auf dem Dach. Das Wasser hatte 28 Grad, nur leider waren die Badesachen nicht mit im Gepäck, weil wir dachten, der Pool wäre im Winter nicht im Betrieb. Hätten wir besser mal vorher nachgefragt. Wir waren doch ein wenig neidisch auf den Herren, der dort seine Bahnen zog.

Viel Zeit zum Bedauern war nicht, das sonnige Wetter wollte genutzt sein, es war ja noch früh am Tag und die Stadt lockte. Also Stadtplan und Fotoapparat eingepackt und los. Wir sind erst ans Wasser runter und dann die Promenade entlang spaziert, wir wollten bis zum Hafen laufen. Am Hafen haben wir ein  alteingesessenes Bonbongeschäft entdeckt. Dort kann man bei der Herstellung der Leckereien zugucken, in der oberen Etage gibt es einen Laden, in dem man die Produkte erwerben, aber auch kostenlos probieren kann. Hmmm, was für starke Aromen!

Le Meridien Nizza © Copyright by PANORAMO

Flohmärkte in  Nizza © Copyright by PANORAMO

Nur wenige Schritte entfernt fanden wir kleine Läden mit Antiquitäten und Flohmarktartikeln, schon das Herumstöbern machte Spaß. Leider war in unserem Handgepäck nicht viel Platz, also haben wir dort Geld gespart.

Vom Hafen aus sind wir in die Altstadt eingetaucht und kreuz und quer durch die romantischen, schmalen und sehr pittoresken Gassen gestreift. Dort gab es viele interessante kleine Geschäfte und Restaurants zu entdecken.

Blumenmarkt an jedem Tag in der Altstadt von Nizza © Copyright by PANORAMO

Blumenmarkt an jedem Tag in der Altstadt von Nizza © Copyright by PANORAMO

Und erst der Blumenmarkt auf dem Cours Saleya, das ist Frühling pur.

An der Ostseite des Platzes dann auch, ungeplant die erste Spur vom Maler Henri Matisse. Hier am Place Charles Félix im Palais Caïs de Pierlas nahm Henri Matisse in den zwanziger Jahren im Winter seine erste Wohnung und malte dort.

Nun wurde es langsam Zeit zurück ins Hotel zu gehen, um uns für unseren Restaurantbesuch vorzubereiten. Und wenigstens für fünf Minuten die Füße hochzulegen und zu sich kurz auszuruhen.

Der umfangreichste und am besten recherchierte Reiseführer war der von Michael Müller, der gerade rechtzeitig vor unserer Reise frisch aktualisiert herauskam.

Bei mir geht der Trend dennoch fast immer zum Zweit- und Drittreiseführer, das muss man nicht verstehen. Bei Sichtung aller zur Verfügung stehenden Unterlagen und Internetbewertungen hatten wir uns für das „Da Arcchiardo“ in der Altstadt, Rue Droite 38, entschieden. Zu Fuß nur einen Katzensprung vom Hotel entfernt.

Das Lokal wird familiär geführt, wir hatten das Betreiberpaar und zwei Söhne kennengelernt, alle super nett und aufmerksam. Der Ober (einer der Söhne) wollte uns einen Tisch in einem ruhigeren hinteren Raum anbieten. Wir wollten jedoch lieber etwas enger in dem quirligeren Hauptraum, sozusagen mittendrin sitzen. Kein Problem. So haben wir dann auch nach einem kurzen Austausch mit dem Paar links von uns, die Wahl der Vorspeise angepasst auf die Spezialität der Region, die auf deren Teller so lecker aussah und von dem Skandinavischen Paar (Norwegen?) empfohlen wurde:

gut essen gehen in Nizza © Copyright by PANORAMO

gut essen gehen in Nizza © Copyright by PANORAMO

„Farcis Nicois“.

Als Hauptspeise wählten wir jeweils ein anderes Hauptgericht (Fisch: Dorade und Schwertfisch), sowie einen roten Hauswein dazu. Wie schön, dass es in Frankreich immer auch ein Glas Wasser dazu gibt. Wir sind übrigens lange genug geblieben, um uns intensiv mit dem Paar zur rechten (das kurz nach uns kam) auszutauschen. Die beiden waren „alte Hasen“, was Nizza anging, bereits seit einigen Jahren in Rente und jeden Winter für zwei bis drei Monate in Nizza. Sie stammen aus Wales, wo es zwar wunderschön ist (im Sommer), aber im Winter nicht schöner und weniger grau als in Norddeutschland.

Während des Essens konnten wir beobachten, dass immer wieder Einheimische kurz herein kamen, einen Drink an der Bar nahmen und ein Schwätzchen mit dem „Chef“ hielten. Das kennen wir bereits von unserer Lieblingsosteria in Italien, ein untrügliches Zeichen für authentische Atmosphäre.

Das Essen war gut, die Unterhaltung anregend, da passten am Ende noch ein Espresso und ein geteilter Nachtisch. Für insgesamt 58 Euro total okay. Unser Gewissen plagte uns auch nicht, obwohl am Eingang die ganze Zeit mehrere Leute geduldig auf einen Tisch warteten. Unser Tipp: unbedingt vorher einen Tisch telefonisch reservieren.

Im Hotel haben wir noch kurz den tollen Blick über Nizza bei Nacht genossen und sind dann erschöpft, aber glücklich in das riesige Bett gefallen.

Am nächsten Tag – tja das kann man leider nicht planen –  regnete es. Wir haben in Ruhe im Hotel gefrühstückt. Das Frühstück (mit Aussicht) war gut und wir haben uns gern ausreichend Zeit gelassen.

Dieser Tag stand ganz im Zeichen von Matisse, es sollte endlich zum Museum gehen. Unverdrossen schnappten wir uns die sicherheitshalber mitgebrachten Regenschirme und marschierten los in Richtung Cimiez. Zu Fuß, da sieht man mehr. Nun, der Stadtteil liegt auf einem Hügel, da scheint es logisch, dass es fast die ganze Zeit ziemlich bergan geht. Zwischendurch bei „ergiebigem Regen“ (so der Wetterbericht) hatte ich einen kleinen Tiefpunkt und fast schon keine Lust mehr. Aber ganz oben winkte die Belohnung – das Matisse-Museum unweit des Hôtel Excelsior Régina Palace, in dem Henri Matisse 1938 zwei Appartements erwarb, die er bis zu seinem Tod 1954 bei seinen Aufenthalten in Nizza bewohnte. Diese sind leider nicht zu besichtigen, aber es ist auch so von außen ein sehr imposantes Gebäude.

Das Matisse Museum befindet sich in einem restaurierten Gebäude (Baujahr 1670-1685), dem noch ein Anbau hinzugefügt wurde (1989-1993), um eine Vielzahl von Werken und persönlichen Gegenständen des Künstlers aufzunehmen.

I love Cote d'Azur und Nizza © Copyright by PANORAMO

I love Cote d’Azur und Nizza © Copyright by PANORAMO

Wir kamen patschnass an und waren enttäuscht, dass die Aufbewahrungsfächer nicht genutzt werden konnten. Es gab nicht einmal einen einzigen Schirmständer. So haben wir unsere Schirme am Eingang auf den Boden gelegt, so wie bereits ein paar Dutzend schon vor uns, in der Hoffnung, sie mögen beim Verlassen noch da sein (waren sie dann auch). Die durchnässten Jacken mussten wir leider an behalten. Der Eintritt kostet 10 Euro, entgegen der Information in den Reiseführern.

Henri Matisse Nizza © Copyright by PANORAMO

Aquarium Motiv von Henri Matisse Nizza © Copyright by PANORAMO

Die vorangegangene Ungemach war bald vergessen und wir haben uns von Matisse und seiner Kunst gern ablenken lassen. Einige der ausgestellten Stücke hat er selbst noch der Stadt vermacht, mit der Maßgabe sie in einem Museum auszustellen, viele Werke hat seine Frau und auch seine Familie nach seinem Tod gestiftet. Spannend ist zum einen natürlich seine künstlerische Entwicklung zu betrachten, zum anderen fasziniert mich speziell immer seine dokumentierte Auseinandersetzung mit einem Thema, zahlreiche Entwürfe dazu und schließlich das daraus resultierende Kunstwerk.

Auch wird Matisse häufig nur als Maler gesehen, ein Trugschluss von dem man sich hier leicht überzeugen kann.

Als wir nach langer Zeit das Museum verließen, regnet es nicht mehr. Ich habe mir noch einen Besuch des Rosengartens gewünscht, der eine tolle Aussicht auf die Stadt und das Meer bieten soll, das war bei diesem Wetter nicht ganz wie erwartet.

Und dann wollte ich auch gern noch zum Grab von Matisse, das in unmittelbarer Nähe des Museums liegt. Wir haben uns auch noch den eigentlichen Friedhof angesehen, dafür war das Wetter wiederum perfekt. Anschließend sind wir wieder zu Fuß zurück zum Hotel marschiert.

Im Hotel sind wir wie nasse Katzen, aber sehr viel glücklicher als solche, angekommen.

Ach ja, was ich vergessen habe. Erinnern Sie sich? Nizza im Februar, Frühling, keine Touristen, Ruhe… Ja, aber: KARNEVAL!  Wie, nach Aschermittwoch? Ja.

Karneval in Nizza © Copyright by PANORAMO

Karneval in Nizza © Copyright by PANORAMO

Ich wollte das eigentlich nicht, habe es aber sehr gut überlebt. Am Nachmittag sollte die sogenannte Blumenschlacht, also ein Umzug aus mit Blumen geschmückten Wagen stattfinden. Wir haben ihn nicht gesehen, vermuten er sei wegen starken Regens und / oder Wind abgesagt worden.

Ich hatte stoisch erstmal das mittlerweile in meinen Schuhen stehende Wasser ausgeschüttet, während mein Freund versucht hat, die seinenim Bad trocken zu föhnen.

Am Abend wollten wir eigentlich in ein weiteres, in den Reiseführern empfohlenes Meeresfrüchterestaurant gehen, leider regnete es wieder oder immer noch. In der Nähe des Hotels gab es einige Lokale, doch uns persönlich hat an dem Abend keines wirklich zugesagt.

in der Altstadt von Nizza © Copyright by PANORAMO

in der Altstadt von Nizza © Copyright by PANORAMO

Dafür haben wir ein kleines, sehr gut bestücktes Lebensmittelgeschäft gefunden und uns eingedeckt mit Käse, Oliven, Brot und Rotwein. Letzteren hat uns der Zimmerservice im Hotel freundlicherweise geöffnet. Für jeden ein Brot, eine halbe Flasche Wein , einen Käse, alles zusammen für € 10,00, die Aussicht auf die Stadt vom Hotelzimmer aus, gratis.

Das Picknick im Zimmer war nicht geplant, aber sehr gemütlich.

Außerdem, ich als Karnevalsvermeider gebe es nicht gern zu, wir konnten wir so von unserer Terrasse aus alle Umzugswagen und die begleitenden Karnevalsvereine betrachten, die für den abendlichen beleuchteten Lichter-Umzug direkt unter uns gestartet sind.

Auch diesen Tag haben wir sehr genossen.

Der letzte Tag strahlte wieder frühlingshaft blau und freundlich mild. Diesmal frühstückten wir etwas schneller, um nochmals durch die Altstadt zu schlendern, den Markt zu erkunden und die Blumen zu betrachten. Das war Urlaub!

Anschließend mussten wir leider packen und auschecken. Der Bus zum Flughafen fährt an der Promenade direkt vorm Hotel ab. Die Tickets ( wieder 6 Euro pro Person und Fahrt) kann man direkt beim Fahrer kaufen, diese müssen noch entwertet werden, was unser Busfahrer gleich für uns übernahm. Kaum 20 Minuten später waren wir schon wieder in unserem Abflugterminal im Flughafen von Nizza…

Ein Erlebnisbericht

Die besten Tipps erhieten wir im Reiseführer Cote d’Azur aus dem Verlag Michael Müller

MM Cote d' Azur © Copyright by Michael Müller Verlag

MM Cote d‘ Azur © Copyright by Michael Müller Verlag

Zur Fotoreportage über Nizza geht’s hier
Office de Tourisme et des Congres, an der Promenade des Anglais Nr.5
oder im Web auch auf deutsch: nicetourisme.com

Über Karl-Heinz Hänel

Karl-Heinz Hänel ist freier Reise- u. Bild-Journalist, betreibt Storytelling online und zeichnet redaktionell verantwortlich Nach mehrjähriger Mitarbeit für die TV-Sender ARD und ZDF, sowie für internationale Bildagenturen, wechselte der studierte Dipl.- Kommunikations-Designer und Landschaftsfotograf 1995 in den Reisejournalismus, nachdem ihn zunächst nach einer Standortsuche das Thema Toskana nicht mehr los lies. 2004 veröffentlichte GEO-Saison für Geniesser Toskana eine Reportage über seine Spurensuche in der Val d'Orcia. 2006 entwickelte Karl-Heinz Hänel das Online-Reisemagazin speziell für Italien-Liebhaber und Genießer http://www.Paradies-Italien.de , 2008 das Portal http://www.Liebhaberreisen.de und 2013 folgte der Blog http://Blog.Liebhaberreisen.de
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