Gastronomische Reise durch Serbien

Touristisch bietet Serbien Fischfang, Jagd und natürlich Wein

In vier Tagen Belgrad und Serbien sollten wir einen Eindruck der serbischen Küche bekommen. Mittwoch, den 30. September war Anreisetag. Es regnete…

Die zwei ersten Nächte waren wir im Belgrader Hotel Metropol Palace untergebracht.

Das ist das beste am Platz und wegen seiner historischen Gästeliste auch das berühmteste.

Am Nachmittag des ersten Tages lernten wir Pljeskavica kennen, ein serbisches Fast Food.

City Szene Belgrad © Copyright by PANORAMO Bild lizensieren: briefe@panoramo.de

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Am späten Nachmittag erlebten wir eine Stadtführung und hatten dann anschliessend noch ein Stündchen Zeit, uns vor dem Abendessen in der Mala Fabrika Ukusa zu regenerieren.

Das Abendessen war wie alle anderen Speisen dieser Presse-Reise bereits vorbestellt und es wurde pro Person und Essen ein Getränk von der nationalen Tourismus Organisation Serbien (NTOS) gesponsert.

Übrigens auch alle zusätzlichen Hotel-Kosten ( Minibar, Massagen …) sind selbst zu zahlen.

Donnerstag gab es zu einem Frühstück zusammen mit dem polulären Koch Nenad Gladić

Danach fuhren wir nach Zasavica und besichtigten per Bootsfahrt die Sümpfe dieses Naturreservats,
wo im Anschluß Käse aus Eselsmilch probiert werden konnte, der teuerste Käse der Welt…

Für Camper ist der nahe Campingplatz ein idealer Ausgamgspunkt zum Naturparkbesuch.

Dazu gabt’s Mangulica, ein Fleisch von besonderen Schweinen, die wir auf der Farm sahen.

Ein optische High Light verspracht der Besuch der Besuch des Nationalpark Fruska Gora.

Dafür war aber nur eine halbe Stunde Fahrt eingeplant, gefolgt von der Besichtigung des Kloster Krusedol.

Allgemeine deutschsprachige Infos zu den Klöstern Serbiens finden Sie auf der Website.

Es folgte ein Mittagessen im Perkov Salas, einem typischen Landrestaurant.

Dann Fahrt nach Novi Sad inklusive Stadtbesichtigung und Fahrt zurück nach Belgrad.

Irgendwann nach der Rückkehr in der Nacht gab es ein Abendessen im Restaurant Saran.

Am Freitag nach dem Frühstück ging es kurz über den „Grünen Markt“: Kalenic.

Ich kaufte einen ganzen Ziegenkäse zu umgerechnet € 7,00 pro Kilo.

Dann folgte die Fahrt nach Topola. Dort Besichtigung der Kirche des Heiligen Georgs.

Ab 14:00 h Mittagessen und Weinverkostung im Gastronomiebereich des Weinkeller „Vrbica“.
Der Winzer begrüßte uns persönlich und als erstes durften wir jeder mit einem Körbchen und einer Schere ausgerüstet, selbst im angrenzenden Weinberg die Trauben für unsere Vorspeise ernten.

Fahrt zum Erholungsort Zlatibor, dort gabt es ein Abendessen im Restaurant „Perun“ des Hotels Mona, eine so genannte Bergspeise, die so üppig ausfiel, dass wir schnell schlapp machten.

Nach anschliessender Übernachtung im Hotel Mona in Zlatibor, geht es nach dem Hotelfrühstück zum Bergfrühstück in das Freilichtmuseum „Ethno-Dorf“ Sirogojno, das genauso üppig ausfiel, wie das vorherige Abendessen.

Weiterfahrt zur Ovcar-Kabla-Schlucht, dort eine Bootsfahrt und nochmals eine Klosterbesichtigung.

Besuch des Instituts für Obstforschung. Hier hat man eine Wissenschaft daraus gemacht, wie sich 19 verschiedene Pflaumensorten am besten trocknen lassen.

Fahrt nach Pridvorica, dort Rakija-Verkostung und der Besuch der Familie Prodanovic zum Mittagessen.

Zurück nach Belgrad und ein Abendessen im Boheme-Viertet Skadarlija. Dieser Programmpunkt war leider eine Enttäuschung, es wurde nicht gerade das geeignetste Restaurant ausgesucht, wie hatten einen Tisch in der ungünstigsten Ecke zugewiesen bekommen, die Lautstärke inklusive touristischer Tischmusik-Gruppe
verhinderte, dass man sich nicht einmal mit seinem unmittelbaren Tischnachbarn unterhalten konnte. Die auf dem Tisch stehenden Kerzen wurden nicht angezündet und in dem schummerigen Kneipenlicht konnte ich das Freisch nicht von den Kartoffeln unterscheiden…

Für die letzte Übernachtung vor der Abreise wurde das Hotel Moskva ausgesucht. Die Außenfassade ist eine Augenweide und die zentrale Lage ist ideal, um vom Hotel aus zu Fuß die Innenstadt und Altstadt zu erkunden. Abgesehen vom sehr guten Frühstück war dieses Hotel jedoch nicht empfehlenswert. Das Zimmer sehr klein, unsaubere Teppiche und Sitzpolster, überheizt und es gab kein Schreibwerkzeug auf dem Zimmer, nicht einmal ein Bleistift war vorzufinden. Im TV gab es keine deutschen Sender.

Mehr von mir erlebte High Lights von Belgrad oder zur deutschsprachigen Website

 

Über Karl-Heinz Hänel

Ich bin freier Reise- und Bild-Journalist, ein PR-Multiplikator, unterhalte meine Leser mit Product Placement und erzähle Geschichten in Wort und Bild, die ich selbst erlebt habe. Dafür bin ich redaktionell verantwortlich. Alle Angaben gemäß § 5 TMG finden Sie im Impressum und in meiner Vita
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