Blues von Marc & Georg, seit nunmehr 30 Jahren…

Georg Schroeter & Marc Breitfelder © Copyright PANORAMO Bild lizensieren: briefe@panoramo.de

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Marc & Georg (feiern ihr 30 Jähriges des eigenen Blues)…

Und übrigens, wo Marc & Georg sonst noch life zu erleben sind: bluestour.de/tourdaten

Abi Wallenstein & Marc Breitfelder © Copyright by Karl-Heinz Hänel

hier mit Abi Wallenstein (li.) & Marc Breitfelder „Harp“ (re.) © Copyright by Karl-Heinz Hänel

So oder so ähnlich wird auch der nächste Konzert-Abend mit Abi Wallenstein aussehen.

Abi Wallenstein © Copyright by Karl-Heinz Hänel

Abi Wallenstein © Copyright by Karl-Heinz Hänel

Am Samstagabend, den 20.September kochte es im Bierzelt von Bredeneek / Holstein

Abi Wallenstein © Copyright by Karl-Heinz Hänel

Abi Wallenstein © Copyright by Karl-Heinz Hänel

Freunde des Blues und anspruchsvoller Livemusik kamen voll auf ihre Kosten

Abi Wallenstein © Copyright by Karl-Heinz Hänel

Abi Wallenstein © Copyright by Karl-Heinz Hänel

Das Publikum erlebte Abi Wallenstein hautnah

Georg Schroeter in Bredeneek © Copyright by Karl-Heinz Hänel

Georg Schroeter am Flügel in Bredeneek © Copyright by Karl-Heinz Hänel

Geord Schroeter & Marc Breitfelder, sowie Abi Wallenstein inspirierten sich gegenseitig.

Blues Konzert in Bredeneek © Copyright by Karl-Heinz Hänel

Blues Konzert in Bredeneek © Copyright by Karl-Heinz Hänel

Mit von der Partie war Tim Engel, der ein exellentes Schlagzeugsolo hinlegte.

Abi Wallenstein in Concert: Torplan

Abi Wallenstein © Copyright by Karl-Heinz Hänel

Abi Wallenstein © Copyright by Karl-Heinz Hänel

Ein Star gibt sich bescheiden, die erbetene Visitenkarte: ein gestempeltes Stück Wellpappe

Abi Wallenstein antwortete freundlicherweise auf meine Fragen:

Frage:
Wie ergibt es sich, dass ihr gelegentlich zusammen spielt und warum nicht öfter?
Abi:
„Wir gehören ja alle zur Zunft der „Fahrenden Musikanten“ und zugleich zur ebenso traditionsreichen Zunft der „Musik-Schamanen“ -denn  wie sagte John Lee Hooker: „The Blues is a healer“. Und wir sind kein Industrie-konzern, der eine längere Strategie und exakte Planungverfolgt, also es ergibt sich viel aus dem Zufall,aus dem Interesse von Clubs,von Festivals und von anderen Veranstaltern,aus unseren Bedürfnissen:da hat sich im Laufe der Jahrzehnte eine Art Struktur ergeben:  Marc und Georg sind ein Kern, ich als Solist bin ein Kern, und um uns als „Kerne“  gibt es Musiker, die dann dazu stossen, oder wir, die Kerne selbst,bilden eine „Kernfusion“-  die nennt sich in unserem Fall „Spirit Of The Blues“ –  die dann äusserstexplosiv im wahrsten Sinne des Wortes ist.Wir würden schon gerne öfters zusammenspielen, haben aber unsere eigenen, im Laufe der Jahrzehnteentwickelten Auftritts-Strukturen, und um so freudiger sind wir dann, wenn es dann endlich zu unserer „Kernschmelze“ kommt.“
Frage:
Was unterscheiden Bluesabende mit Marc & Georg von denen, an denen Du solo auftrittst?
Abi:
„Die Frage, wie das sich unterscheidet, das wäre interessant, die an Zuschauer oder an Journalisten weiterzureichen. Ich kann für mich sagen, wenn ich mit den Beiden spiele, dann öffnen sich einfach mehr Türen zu musikalischen Abenteuern, die sich aus dem Augenblick ergeben, einer macht dem anderen sozusagen „Angebote“: hier kann es lang gehen, probier mal das; oder : so könnte es weitergehen, oder zum Abschluss kommen. Also es ist eine grössere Vielfalt und Komplexität im „Spiel“.Das erfordert natürlich ein Aufeinander-Hören, damit es keinen „Sound-und Ton-Matsch“ ergibt, sondernein „Sich -Verzahnen“ der Töne, der Instrumente, der Stimmen, also eine Art untergründige „Disziplin“.Erst dann gibt es dieses „Mehr“ als nur die beteiligten Instrumente, mit dem wir dann das Publikum in den Blues hineinziehen können, in den Groove und in den Blues-Vibe. Als Solist ist man auf eine Art schon „freier“,„undisziplinierter“, kann mehr so in den Tönen und Sounds und der Dynamik herum experimentieren,ist aber, was die „Wucht“ des Ganzen betrifft eingeschränkter.Es hat beides wassehr Faszinierendes für mich und mit Marc und Georg und ihren Instrumenten, Fähigkeiten, ihrer musikalischen Erfahrung, das ist schon was Aufregendes.
Frage:
Wie nimmst Du das Publikum wahr, wenn Du so nah dran bist, wie beispielsweise in Bredeneek?
Abi:
„Vielleicht hast Du gemerkt, dass ich vor dem Konzert sehr lange mit unserem (tollem) Techniker Gunnar am Licht gearbeitet habe: Du kannst den Blues nicht spielen, wenn Du nicht Augenkontakt mit den Zuschauern hast. Es ist eine Musik die vom Wechselspiel zwischen Publikum und Musiker lebt, ja sich erst richtig entfalten kann –  das hat der Charakter des Blutes so an sich.Je näher also das Publikum, desto schneller kann der Funke zünden, es ist also nicht die Frage „wie“ ich das Publikum wahrnehme,sondern „ob“, die wichtig für mich ist bei der Frage nach der Nähe. Es ist wichtig sich in die Augen sehen zu können, zu beobachten, ob die Körper beginnen zum Groove in Bewegungen zu kommen. In Bredeneek war bei Vielen die Bereitschaft zu spüren, sich in den Blues fallen zu lassen. Also, wenn Menschen wirklich schon neugierig sind, das wäre schon die halbe Miete, denen müsste man nur auf den Weg geben: Öffnet euch, versucht eure Empfindungen nicht wie so oft im Alltag einzusperren, sondern: Lasst Alles´raus!“
Frage:
Was gibst Du Neugierigen mit auf den Weg, die noch nie auf einem Blueskonzert waren?
Abi:
„Die schwierigere Frage ist: wie macht man Menschen neugierig auf den Blues?Leider gibt es hartnäckige Vorurteile darüber, was Blues ist. Da wird von vornherein gedacht, es ist was sehr Lahmes, Eintöniges, Überholtes, Vorsintflutliches. Nein: es ist schon immer die Musik gewesen, die aktuelle Musik und Traditionelles verschmelzen kann und etwas Neues hervorbringen kann.“
Frage:
Wie siehst Du für Dich die absehbare Zukunft?
Abi:
„Ich habe noch viel zu lernen, sowohl auf der Gitarre als auch, was die Stimme betrifft. Hört sich vielleicht komisch an, aber bei jedem Konzert ist das Aufregende für mich zu registrieren, ob ich das, was ich im Proberaum dazugelernt habe, schon anwenden kann.
Und:  Eine CD mit diesen Entwicklungen ist –  kann aber noch etwas dauern –  schon in Arbeit.
Viele >Grüsse
Abi

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Über Karl-Heinz Hänel

Ich bin freier Reise- und Bild-Journalist, redaktionell verantwortlich und erzähle gern Geschichten in Wort und Bild, die ich selbst erlebt habe, erstelle Erfahrungsberichte und betreibe hier Storytelling online. Meine Reisen publiziere ich als Fotoreportagen und Reisegeschichten, oft nach Einladung durch meine Medienpartner. Ich empfehle Hotels, Locations, Gastronomie-Betriebe, Reiseunternehmen, Reiseveranstalter, Filme, bespreche neue, ältere und sehr alte Bücher, Hörfunkbeiträge, Tourismus-Büros, Reise-Verbände und ja, ich publiziere Pressemeldungen ... profitieren auch Sie von meinen ganz persönlichen illustrierten Erfahrungen ... Nach dem Studium für Kommunikations-Design und anschließend mehrjähriger Mitarbeit bei der Kieler Rundschau, den TV-Sendern ARD und ZDF, sowie EUREKA TV, als auch bei namhaften internationalen Bildagenturen, wechselte ich als studierter Dipl.- Kommunikations-Designer und Landschafts-Fotograf im Jahr 1995 in den Reise-Journalismus, nachdem ich zunächst nach einer Standortsuche von dem mich bis heute faszinierenden Thema Toskana nicht mehr los kam. 2004 veröffentlichte "GEO-Saison für Genießer Toskana" eine Reportage über meine Spurensuche in der toskanischen Val d' Orcia, dem Tal unterhalb des heiligen Berges Monte Amiata. 2006 entwickelte ich mein Online-Reisemagazin speziell für Italien-Liebhaber und Genießer Paradies-Italien.de, 2008 folgte das überregionale Portal Liebhaberreisen.de, 2012 startete ich diesen Blog.Liebhaberreisen.de, seit 2013 blogge ich Foto-Reportagen in der HuffPost ehemals Huffington Post Deutschland Alle Angaben gemäß § 5 TMG finden Sie im Impressum
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