Schokolade – diese ist unbeschreiblich gut

Schokoladen Workshop auf der Flora von A-Rosa 2016 © Copyright by Karl-Heinz Hänel

Schokoladen Workshop auf der Flora von A-Rosa 2016 © Copyright by Karl-Heinz Hänel

Feinschmeckerreise mit der Flora von A-Rosa

Ein Schokoladenworkshop der besonderen Art

Lesen Sie die Kurzform zur Chocolade des Oliver Coppeneur im seestyle-magazin.de

Den Rhein rauf und runter, sollte es neben herausragenden Weinen und guter Küche am Ende nicht an guter Schokolade fehlen.

Ein kulinarisches Event mit Oliver & Oliver

Oliver Coppeneur auf der Flora von A-Rosa 2016 © Copyright by Karl-Heinz

Oliver Coppeneur auf der Flora von A-Rosa 2016 © Copyright by Karl-Heinz Hänel

Foto: von links Verena Herzog, Oliver Coppeneur, Oliver Edelmann © Karl-Heinz Hänel

Für die Gäste dieser Reise wurde ein Schokoladen-Workshop zum Thema angeboten.

Oliver Coppeneur auf der Flora von A-Rosa 2016 © Copyright by Karl-Heinz Hänel

Oliver Coppeneur auf der Flora von A-Rosa 2016 © Copyright by Karl-Heinz Hänel

Mit einem, der sich auskennt. Und zwar mit keinem geringeren, als Oliver Coppeneur.

Schokoladen Workshop auf der Flora von A-Rosa 2016 © Copyright by Karl-Heinz Hänel

Schokoladen Workshop auf der Flora von A-Rosa 2016 © Copyright by Karl-Heinz Hänel

Er zählt zu den weltbesten, seine Schokoladen haben Weltniveau. Oliver Coppeneur hatte sehr viel Anschauungsmaterial neben sich auf dem Tisch präsentiert und natürlich auch verschiedene Schokoladen zum Probieren mitgebracht, seine eigenen Chocoladen, versteht sich.

Schokoladen Workshop auf der Flora von A-Rosa 2016 © Copyright by Karl-Heinz Hänel

Schokoladen Workshop auf der Flora von A-Rosa 2016 © Copyright by Karl-Heinz Hänel

Vier in kleine Stückchen zerbrochene Sorten aus verschiedenen Ländern wurden herumgereicht, mit dem Ziel: „…durch das Verkosten von vier Chocoladen aus verschiedenen Herkunftsländern, die unterschiedlichen, natürlichen Aromen von Kakaosorten darzulegen.“

„Schmecken Sie die Unterschiede?“ Oliver Coppeneur begann mit der Erläuterung, was die Aufgabe eines Chocolatiers eigentlich ist:
„Die Aufgabe eines Chocolatiers ist reiben … und pusten – in übertragenem Sinne. Kakaobohnen werden geröstet, aber nicht in dem Sinne, wie Kaffee geröstet wird, wo man Röstaromen erzielen möchte, sondern Kakao wird nur getrocknet, man spricht vom Darren.“

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Getrocknete Kakaobohnen, man spricht vom Darren © Copyright by Karl-Heinz Hänel

Der Chocolatier kauft die Kakaobohnen im Sack.

Es geht darum, im Röster bei 135° C von 7% auf unter 2% Restfeuchtigkeit zu kommen. Hätte der Kakao bei der Anlieferung 8% Feuchtigkeit oder mehr, würde er bereits schimmeln. Die Kakaobohnen werden zunächst getrocknet und dann geknackt.

Schokoladen Workshop auf der Flora von A-Rosa 2016 © Copyright by Karl-Heinz Hänel

Kakaobohnen noch mit Schale stecken noch im Hüllenmark © Copyright by Karl-Heinz Hänel

Beim Knacken zerfällt die Bohne in verschieden große Stücke. Wenn man diese nun in verschiedenen Kalibrierungen siebt und dann mal pustet, dann fliegen die Häutchen weg und der Kakaokernbruch, auch Nibs genannt, bleibt übrig. Wenn man den jetzt fein vermahlt, darin sind jetzt 50% Fett, in der Zellhaut eingefasst, wenn man also die Zellhaut zerstört, liegt das Fett offen. Wenn dann gleichzeitig durch die Reibung Wärme in das Material hinein kommt und wenn man dieser Kakaomasse Zucker hinzu gibt, bekommt man dunkle Schokolade. Gibt man Zucker und Milchpulver dazu, hat man Vollmilchschokolade.

Die Aufgabe des Chocolatiers ist reiben, vermalen und noch mal vermalen. Das Pusten ist belüften. Denn durch den Effekt des Belüftens entsteht Oxydation, mit Hilfe dieser entnimmt der Chocolatier der Schokoladenmasse die unerwünschte Säure.
Das mag einen kleinen Eindruck darüber zu geben, dass Kakao nicht gleich Kakao ist.

Schokoladen Workshop auf der Flora von A-Rosa 2016 © Copyright by Karl-Heinz Hänel

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Die Qualität eines Kakaos ist entscheidender, als der prozentuale Kakaoanteil einer Chokolade, denn wenn der Kakao von schlechter Qualität ist, schmeckt die Schokolade auch dann nicht besser, wenn mehr Kakao darin enthalten ist. Der Zuckeranteil in der Schokolade bestimmt lediglich die Süße.

Aber über die Qualität einer Schokolade entscheidet allein die Qualität des Kakaos.

Oliver Coppeneur auf der Flora von A-Rosa 2016 © Copyright by Karl-Heinz Hänel

Oliver Coppeneur auf der Flora von A-Rosa 2016 © Copyright by Karl-Heinz Hänel

Oliver Coppeneur reist regelmäßig auf die Plantagen und schaut sich vor Ort an, was dort passiert. Auf seiner Website liest man:“Coppeneur verarbeitet ausschließlich natürliche Rohstoffe und Zutaten erlesenster Qualität. Naturidentische oder künstliche Rohstoffe haben in unserer Genusswelt keinen Platz. Selbstverständlich wird auch auf jegliche Art von Konservierungsstoffe und gehärteten Fetten sowie Fremdfette wie z.B. Palmfett verzichtet.

Schokoladen Workshop auf der Flora von A-Rosa 2016 © Copyright by Karl-Heinz Hänel

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Coppeneur:“Unsere Schokoladen beinhalten ausschließlich Kakaobutter und haben mind. 72% Kakaoanteil bei den dunklen Schokoladen und mind. 36% Kakaoanteil bei den Vollmilch-Schokoladen. Bei der Herstellung unserer eigenen Schokoladen aus der Produktreihe „Cru de Cacao“ verzichten wir zudem auf den Einsatz von Soja-Lecithin.“
Sein Schokoladenatelier in Bad Honnef ist nicht für jedermann so einfach erreichbar, dafür bietet Oliver Coppeneur den Online-Shop z.B. für außergewöhnliche Weihnachtsgeschenke

Oliver Edelmann auf der Flora von A-Rosa 2016 © Copyright by Karl-Heinz Hänel

Oliver Edelmann auf der Flora von A-Rosa 2016 © Copyright by Karl-Heinz Hänel

Verena Herzog wählte und schenkte einen Graham’s Portwein aus …

Schokoladen Workshop auf der Flora von A-Rosa 2016 © Copyright by Karl-Heinz Hänel

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… den passenden Schokoladenkuchen offerierte der Chef-Patissier und Koch dieses Abends an Bord der Flora, Oliver Edelmann.

Schokoladen Workshop auf der Flora von A-Rosa 2016 © Copyright by Karl-Heinz Hänel

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Probieren geht bekanntlich über studieren und wer auf den Geschmack kommt, kann sogar Clubmitglied werden: coppeneur.de

Mehr über die Flusskreuzfahrten von A-Rosa

Aber wenn es so einen qualitativ hochwertigen Nachtisch gebt, was soll dann der Hauptgang sein? ein guter Gänsebraten mit gut gemachtem Rotkraut, na klar

Erfahrungsbericht, Text und Foto: Karl-Heinz Hänel Blog.Liebhaberreisen.de

Auch nachzulesen im seestyle-magazin.de

Alle meine Fotoreportagen in der deutschen Huffington Post online

Über Karl-Heinz Hänel

Ich bin freier Reise- und Bild-Journalist, redaktionell verantwortlich und erzähle gern Geschichten in Wort und Bild, die ich selbst erlebt habe, erstelle Erfahrungsberichte und betreibe hier Storytelling online. Meine Reisen publiziere ich als Fotoreportagen und Reisegeschichten, oft nach Einladung durch meine Medienpartner. Ich empfehle Hotels, Locations, Gastronomie-Betriebe, Reiseunternehmen, Reiseveranstalter, Filme, bespreche neue, ältere und sehr alte Bücher, Hörfunkbeiträge, Tourismus-Büros, Reise-Verbände und ja, ich publiziere Pressemeldungen ... profitieren auch Sie von meinen ganz persönlichen illustrierten Erfahrungen ... Nach dem Studium für Kommunikations-Design und anschließend mehrjähriger Mitarbeit bei der Kieler Rundschau, den TV-Sendern ARD und ZDF, sowie EUREKA TV, als auch bei namhaften internationalen Bildagenturen, wechselte ich als studierter Dipl.- Kommunikations-Designer und Landschafts-Fotograf im Jahr 1995 in den Reise-Journalismus, nachdem ich zunächst nach einer Standortsuche von dem mich bis heute faszinierenden Thema Toskana nicht mehr los kam. 2004 veröffentlichte "GEO-Saison für Genießer Toskana" eine Reportage über meine Spurensuche in der toskanischen Val d' Orcia, dem Tal unterhalb des heiligen Berges Monte Amiata. 2006 entwickelte ich mein Online-Reisemagazin speziell für Italien-Liebhaber und Genießer Paradies-Italien.de, 2008 folgte das überregionale Portal Liebhaberreisen.de, 2012 startete ich diesen Blog.Liebhaberreisen.de, seit 2013 blogge ich Foto-Reportagen in der HuffPost ehemals Huffington Post Deutschland Alle Angaben gemäß § 5 TMG finden Sie im Impressum
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