Meisterstreiche, nicht nur für den Gänsebraten

Hubertus Vallendar

Hubertus Vallendar stellte auch seine spezielle Brenntechnik selbst her

Vom experimentellen Lausbuben mit fundiertem Wissen zum Weltmeister

Herr Vallendar, gerade wurden Sie mit dem WORLD SPIRITS AWARD 2016 ausgezeichnet und zählen zu den vier besten Destillerien weltweit.

Frage:
Auf welchem Platz stehen Sie eigentlich aktuell in Deutschland?

Hubertus Vallendar:
„Es ist richtig, dass wir zu den vier besten Destillerien gehören. Wir sind die einzige Brennerei weltweit, die in den 3 Kategorien „Brände“, „Geiste & Spirituosen“ und „Bitter & Liköre“ den Award mehrfach gewonnen hat. Insofern überlassen wir es Ihnen, wo Sie uns einordnen. Wir haben uns getraut, bei einem weltweiten Wettbewerb teilzunehmen.“

Frage:
Bleibt Ihnen bei so viel Erfolg nicht für einen kurzen Moment die Luft weg, oder sind Sie bereits wieder im Alltagsgeschäft aktiv?

Hubertus Vallendar:
„Wer seine Ziele weit steckt, hat viel Raum zum Wachsen. Insofern haben wir viele 4.000er erklommen aber noch keinen 8.000er. Wir sind hart am Arbeiten.“

Frage:
Nächstes Jahr können Sie auf eine 30 jährige Brenner-Laufbahn zurück blicken und haben doch schon fast alles ausprobiert, woraus man ein Destillat erhalten kann, haben Sie noch Visionen?

Hubertus Vallendar:
„Oh ja, ich habe noch große Visionen. Gerade habe ich Waldkräuter destilliert, wie z.B. Süßdolde, Schokoladen-Minze, Zitronenverbene und weitere, als Zutaten für einen neuen Gin. Es gibt noch vieles, das vergeistigt werden soll. Ich hoffe auf weitere 30 Jahre mit jugendlicher Unterstützung.“

Frage:
Was sagen Sie denjenigen, die Brände weder mögen noch kennen. Es gibt doch hunderte Sorten Alkohol, warum sollte man ausgerechnet Ihr Angebot ausprobiert haben?

Hubertus Vallendar:
„Wissen Sie, wenn man etwas nicht kennt und auch nicht mag, dann kann man es nicht beurteilen. Ich unterhalte mich sehr gerne mit Menschen, die etwas beurteilen können. Dies gilt übrigens nicht nur für Brände, sondern auch fürs normale Leben.“

Frage:
Etwas ganz spezielles ist offensichtlich „Pure Gin“, dafür erhielten Sie sogar die seltene Medaille Double gold. Was hat es damit auf sich?

Hubertus Vallendar:
„In unserer hochkomplexen Welt, in der Gins wie Pilze aus dem Boden schießen, wünsche ich mir oft den Weg zurück zur Einfachheit. Pure Gin ist meine Antwort für diesen Weg. Ich freue mich außerordentlich, dass dieses Produkt bei der Blind-Verkostung des World Spirits Award die Auszeichnung „Double Gold“ erhalten hat: PURE FREUDE…

Frage:
Woran darf der Leser denken, wenn er liest: „Meisterstreiche von Hubertus Vallendar & Joachim Heger“?

Hubertus Vallendar:
„Die Fachpresse schreibt: „2 Meister ihres Fachs“. Wir sind nach wie vor experimentelle Lausbuben mit fundiertem Wissen. Wir spielen einfach zu gerne Streiche, am liebsten Meisterstreiche.“

Frage:
Herr Vallendar, was wäre denn Ihre ganz persönliche Empfehlung zum weihnachtlichen  Gänsebraten?

Hubertus Vallendar:
„Also im Gänsebraten nebst Füllung empfehle ich mal unseren Orangengeist zu versuchen. Den weihnachtlichen Gänsebraten begleitend ist meine Empfehlung: Alte Zwetschge aus dem Barrique, 2002 & 2013…“

Herr Vallendar, vielen Dank für das Interview … Einblicke in Vallendar’s Brennereikunst

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Brennerei Hubertus Vallendar © Copyright by PANORAMO BlogDSC07836

alles ist Handarbeit in der Brennerei Hubertus Vallendar © Copyright by PANORAMO.de

Über Karl-Heinz Hänel

Ich bin freier Reise- und Bild-Journalist, redaktionell verantwortlich und erzähle gern Geschichten in Wort und Bild, die ich selbst erlebt habe, erstelle Erfahrungsberichte und betreibe hier Storytelling online. Meine Reisen publiziere ich als Fotoreportagen und Reisegeschichten, oft nach Einladung durch meine Medienpartner. Ich empfehle Hotels, Locations, Gastronomie-Betriebe, Reiseunternehmen, Reiseveranstalter, Filme, bespreche neue, ältere und sehr alte Bücher, Hörfunkbeiträge, Tourismus-Büros, Reise-Verbände und ja, ich publiziere Pressemeldungen ... profitieren auch Sie von meinen ganz persönlichen illustrierten Erfahrungen ... Nach dem Studium für Kommunikations-Design und anschließend mehrjähriger Mitarbeit bei der Kieler Rundschau, den TV-Sendern ARD und ZDF, sowie EUREKA TV, als auch bei namhaften internationalen Bildagenturen, wechselte ich als studierter Dipl.- Kommunikations-Designer und Landschafts-Fotograf im Jahr 1995 in den Reise-Journalismus, nachdem ich zunächst nach einer Standortsuche von dem mich bis heute faszinierenden Thema Toskana nicht mehr los kam. 2004 veröffentlichte "GEO-Saison für Genießer Toskana" eine Reportage über meine Spurensuche in der toskanischen Val d' Orcia, dem Tal unterhalb des heiligen Berges Monte Amiata. 2006 entwickelte ich mein Online-Reisemagazin speziell für Italien-Liebhaber und Genießer Paradies-Italien.de, 2008 folgte das überregionale Portal Liebhaberreisen.de, 2012 startete ich diesen Blog.Liebhaberreisen.de, seit 2013 blogge ich Foto-Reportagen in der HuffPost ehemals Huffington Post Deutschland Alle Angaben gemäß § 5 TMG finden Sie im Impressum
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