Bilder mit dem i-Phone machen, ist das schon Fotografie?

i-Phone-Bilder sind schnell gemacht © Copyright Karl-Heinz Hänel

i-Phone-Bilder sind schnell gemacht © Copyright Karl-Heinz Hänel

Wo sind die Grenzen zwischen i-Phone-Bildern und der Fotografie?…    Fotos online gestellt, ganz egal ob auf einer Website oder in den Sozialmedien, ist schnell

iphone © Copyright by PANORAMO Bild lizensieren: briefe@panoramo.de

i-Phone-Jünger  © Copyright by PANORAMO Bild lizensieren: briefe@panoramo.de

gemacht und das kann fast jedes Kind, das ein i-Phone in die Hand gedrückt bekommt. Bestenfalls entsteht ein Bild, wo man mal kurz drauf schaut, weil einem das i-Phone unter die Nase gehalten wird. Diese Art Bilder mit dem i-Phones gemacht, gibt es milliardenfach.

Aber dann sind da noch Bilder bei Facebook, Instagram, snapchat und Twitter, die sehen einfach super cool aus. Tiere, Landschaften und Naturszenen, voller Farben leuchtend.

Um da mitzuhalten, kommt ein i-Phone schnell an seine Grenzen. Das Geheimnis von beeindruckenden Bilder ist zunächst das Equipment, mindestens ein Fotoaparat, also eine geeignete Fotoausrüstung. Dann sollte man noch wissen, was das Licht für einen Einfluß nimmt, welche Bedeutung die Bewegung beim Fotografieren hat. Und schon ist man mitten drinn, in der spannenden Materie der Fotografie, die mal ein Beruft mit Ausbildung war.

Und das Leben bietet ja noch andere Möglichkeiten, als in der Selfie-Flut zu ertrinken.

Viele beeindruckende i-Phone-Bilder sind reiner Zufall, nach dem Motto: auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn. Die meisten  Bilder, die in den Online-Medien herausragen, sind allerdings sehr aufwendig fotografiert, von Profis oder Semiprofessionellen Fotografen.

Und machen wir uns nichts vor, es ist quasi alles schon mal fotografiert worden. Dennoch gibt es millionen Möglichkeiten, ein Bild von seinesgleichen abzuheben und zu variieren.

Die Digitalisierung erspart uns das einst umfangreiche Fachwissen, die Technik betreffend. Die Bildgestaltung, das Sehen und Erkennen von Motiven, dafür müssen wir noch lernen.

Ein erster Schritt in die Richtung zu besseren Fotos ist der zur Theorie. Ein Stelbststudium in Sachen „Sehweise“, „Komposition“ und „Abstraktion“, öffnet einem schnell die Augen.

Nichts wäre unbefriedigender, als eine weite Reise zu machen, und mit einem Sack voller schlechter Selfies zurück zu kommen, die in einem Monat keiner mehr sehen will…

Buch-Tipp: das „Praxisbuch Kreative Naturfotografie“ aus dem Verlag www.dpunkt.de

Kreative naturfotografie © Copyright by dpunkt.Verlag

Kreative naturfotografie © Copyright by dpunkt.Verlag

Lerne von den besten Naturfotografen der Niederlande, wie Dir außergewöhnliche Bilder von herkömmlichen Naturmotiven gelingen. Entwickel ein Auge für besondere Motive und ungewohnte Perspektiven, erkennen Fotogelegenheiten in Details und meister die Herausforderung von schwierigen Lichtsituationen. Erfahre, wie man widrige Umstände und Einschränkungen kreativ nutzen kann und lerne die Vorzüge einer Location vor Deiner Haustür zu schätzen. Nutze Farben und Formen der Natur als Bildgestaltungsmittel oder arbeite mit dem Schwarzweißmodus Kontraste heraus. Setze Schärfe und Unschärfe als Stilmittel ein oder abstrahiere und verfremde Deine Motive.

Das Buch, eher ein Blidband, liest sich leicht und zeigt auf 194 Seiten viele Beispielbilder, ist gegliedert in die Kapitel: Sehweise und Komposition, Abstraktion und Bewegung, Licht und Equipment. Einzelne Workshops vermitteln Techniken der Aufnahme und Bildgestaltung anhand faszinierender Bildbeispiele. Portfolios anderer bekannter Fotografen wie Heike Odermatt, Theo Bosboom oder Jan van der Greef bieten eine Fülle an neuen Bildideen.

Unter der Rubrik »Kreativität« formulieren Naturfotografen ihren ganz persönlichen Zugang zu Kreativität und Inspiration.

Aus dem Inhalt:
– Stil und Vision entwickeln
– Muster, Linien, Formen
– Farbe und Schwarzweiß
– Kompositionsregeln brechen
– Abstraktion und Verfremdung
– Lange Belichtungszeiten und Bewegen der Kamera
– High Key und Low Key
– Lensbabys und Vintage-Objektive nutzen
– Mehrfachbelichtungen
– Kreative Nachbearbeitung

Über Karl-Heinz Hänel

Ich bin freier Reise- und Bild-Journalist, redaktionell verantwortlich und erzähle gern Geschichten in Wort und Bild, die ich selbst erlebt habe, erstelle Erfahrungsberichte und betreibe hier Storytelling online. Meine Reisen publiziere ich als Fotoreportagen und Reisegeschichten, oft nach Einladung durch meine Medienpartner. Ich empfehle Hotels, Locations, Gastronomie-Betriebe, Reiseunternehmen, Reiseveranstalter, Filme, bespreche neue, ältere und sehr alte Bücher, Hörfunkbeiträge, Tourismus-Büros, Reise-Verbände und ja, ich publiziere Pressemeldungen ... profitieren auch Sie von meinen ganz persönlichen illustrierten Erfahrungen ... Nach dem Studium für Kommunikations-Design und anschließend mehrjähriger Mitarbeit bei der Kieler Rundschau, den TV-Sendern ARD und ZDF, sowie EUREKA TV, als auch bei namhaften internationalen Bildagenturen, wechselte ich als studierter Dipl.- Kommunikations-Designer und Landschafts-Fotograf im Jahr 1995 in den Reise-Journalismus, nachdem ich zunächst nach einer Standortsuche von dem mich bis heute faszinierenden Thema Toskana nicht mehr los kam. 2004 veröffentlichte "GEO-Saison für Genießer Toskana" eine Reportage über meine Spurensuche in der toskanischen Val d' Orcia, dem Tal unterhalb des heiligen Berges Monte Amiata. 2006 entwickelte ich mein Online-Reisemagazin speziell für Italien-Liebhaber und Genießer Paradies-Italien.de, 2008 folgte das überregionale Portal Liebhaberreisen.de, 2012 startete ich diesen Blog.Liebhaberreisen.de, seit 2013 blogge ich Foto-Reportagen in der HuffPost ehemals Huffington Post Deutschland Alle Angaben gemäß § 5 TMG finden Sie im Impressum
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