Warum denn nicht bei AMAZON kaufen?


Der STERN NR. 50 titelte „MR. AMAZON Der Herr der Dinge“Der Mann, der all unsere Wünsche erkennt nd so auch schon heute weis, was wir morgen lesen oder essen. Was also ist mit AMAZON? Zum Beispiel, um sich hochwertige Lebensmittel zu günstigen Online-Preisen frei Haus liefern zu lassen…

Wir fragten einen deutschen Online-Händler

Dazu schreibt Michael Megerle, GF von TopFruits.de folgendes:

Folgende Aspekte sollten kritisch bedacht werden beim Einkauf über Amazon
dieser Beitrag hat mal nichts mit gesunder Ernährung und Prävention zu tun, es ist aber unseres Erachtens ebenso wichtig über solche Themen auch mal nachzudenken und bestimmte Entwicklungen bewusst und kritisch zu hinterfragen. Insbesondere auch aus dem Grund weil das System Amazon zwischenzeitlich, ebenso wie Google eine kritische Masse erreicht hat dass dadurch teilweise negative Effekte entstehen die sich die Allgemeinheit nicht wünschen kann, weil gesamtwirtschaftlich betrachtet mehr Schaden als Nutzen entsteht.

Betrachten wir also mal die verschiedenen Aspekte die der Verkauf von immer mehr Waren über Amazon hat, egal ob Amazon die Produkte direkt verkauft oder über Marketplace Händler, wie die Reseller genannt werden, die über die Plattform Amazon ihre Produkte anbieten.

Das sind die Vorteile für den Konsumenten

Bequemlichkeit (einfacher Bestellvorgang, eine neues Konto in einem extra Shop muss nicht angelegt werden)

zuverlässige Abwicklung (Versand und ggf. Rückabwicklung)

Amazon als gute Produktsuchmaschine und Bewertungsportal sowie für Preisvergleiche.

weitere kleinere Vorteile wie Kindle, Prime etc.

Das sind die Nachteile für den Konsumenten

Meist nicht die besten Preise, da Amazon von seinen Resellern eine erhebliche Provision verlangt, welche die meisten auf den Preis aufschlagen müssen.

Direkte Kontaktaufnahme zu den Anbietern nicht oder schwer möglich.

Kommunikation mit Amazon oder Azone Resellern umständlich.

Durch automatische Pricingmechanismen kann es vorkommen dass der Kunde „verarscht“ wird und nicht den selben Preis angezeigt bekommt wie ein anderer Kunde.

Die Vielfalt an Einzelhändlern und speziellen Online Shops leidet auf Dauer darunter.

Das sind die Nachteile für die Gesellschaft und für den Handel

am gravierendsten sind die Nachteile und Flurschäden des Modells Amazon jedoch für die Allgemeinheit und somit oft auch für die Konsumenten. Jedoch meist nicht direkt, sondern auf Umwegen in ihrer Eigenschaft als Arbeitnehmer oder Bürger einer Region.

Amazon zahlt weder regional nach national nennenswert Steuern, weil sie durch geeignete Maßnahmen ausweichen können, die nationalen Unternehmen nicht zur Verfügung stehen.

Amazon reinvestiert kein Geld in der Region wo sie ihre Versandzentren haben, sondern finanziert mit den Gewinnen die Expansion im Ausland

Amazon schädigt den restlichen Einzel- und Versandhandel und verhindert dass Händler die über die Plattform verkaufen eine Identität aufbauen können.

Amazon setzt alle Beteiligte unter Druck um für den Kunden die gebotene Leistung anbieten zu können. Die Bedingungen und Folgen im Logistikgewerbe sind bekannt.

Amazon schafft auch keine Arbeitsplätze, wie von dort immer argumentiert wird. Amazon vernichtet Arbeitsplätze. 1000 Arbeitsplätze bei Amazon wären nach unseren Schätzungen 5000 Arbeitsplätze bei regionalen Einzelhändlern oder keinen Versendern und Arbeitsplätze mit besseren Bedingungen.

Amazon distribuiert hier in DE Produkte ausländischer Händler, etwa aus China, die gefährlich bis unzulässig sind und umgeht auch hier die Auflagen und Regularien denen hiesige Händler unterliegen!

Händler werden in die Abhängigkeit gezwungen, viele Amazon Händler sind daher nur kleine Firmen, die kaum Mitarbeiter beschäftigen und nur geringe Kosten haben dürfen, alles andere ist ziemlich riskant, etwa wenn Amazon den Account sperrt. Es gibt nur wenige positive Ausnahmen.

Regionale Händler und kleine, sowie mittelständische Versandhändler in DE zahlen in DE Steuern und die Region in der sie ansässig sind profitiert davon weil Geld dort wieder reinvestiert wird.
Unterm Strich ist die Krake Amazon für die meisten ein Verlierergeschäft, außer (auf den ersten Blick) für den Konsumenten.

Denkt also das nächste mal darüber nach, wenn ihr was bestellen wollt, ob ihr nicht besser bei Google nach einem Produkt sucht und dann direkt bei einem Online-Shop einkauft der das Produkt anbietet und bei dem ihr ein gutes Gefühl habt.

Das ist meist sowieso günstiger und ihr könnt mit dem Anbieter direkt Kontakt aufnehmen und auch mal was fragen, denn bei Amazon werdet ihr Gezielt vom Anbieter abgeschirmt, da man zwar deren Sortiment auf der eigenen Plattform anbieten will, aber auf keinen Fall will man bei Amazon dass die Anbieter ein eigenes Gesicht bekommen!

Autor und Quelle: TopFruits.de

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Über Karl-Heinz Hänel

Ich bin freier Reise- und Bild-Journalist, ein PR-Multiplikator, unterhalte meine Leser mit Product Placement und erzähle Geschichten in Wort und Bild, die ich selbst erlebt habe. Dafür bin ich redaktionell verantwortlich. Alle Angaben gemäß § 5 TMG finden Sie im Impressum und in meiner Vita
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