Uta, die Schönste, nicht nur im Naumburger Dom

Stifterinfigur Uta im Naumburger Dom 2018 © Copyright Karl-Heinz Hänel

Stifterfigur Uta, Naumburger Dom UNESCO Weltkulturerbe © Copyright Karl-Heinz Hänel

„Miss Mittelalter“ Was es mit der schönen Uta auf sich hat…

Die Stifterfigur der Markgräfin Uta zählt als die Populärste unter allen zwölf im Naumburger Dom, der jetzt im 3. Anlauf zum UNESCO Welterbe erhoben wurde.

Aber warum ist es ausgrechnet Uta, die jährlich Tausende von Besuchern in den Naumburger Dom lockt?

Kirsten Reichert: „Historisch wissen wir nicht viel von ihr. Sie ist in Ballenstedt, in der Nähe zu Quedlinburg am Harz, geboren. Ihre Ehe mit Markgraf Ekkehard II. blieb erbenlos. Alles Andere verliert sich im Dunkel der Geschichte.

Ihre Poularität erlangte Uta auch erst im 20. Jahrhundert mit der Fotografie. Walter Hege
machte als einer der Ersten in den 1920er Jahren Innenaufnahmen im Naumburger Dom
und empfand sie als besonders schön. Demzufolge war es weder die historische Figur der
Uta von Ballenstedt, noch eigentlich die Stifterfigur, die man im Westchor bestaunen kann.
Es war vielmehr das Bild dieser Stifterfigur, welches gerade in den 1920er und 1930er
Jahren als das Ideal der deutschen Frau fungierte. Aber noch heute lebt der Mythos Uta.
Sie hat immer noch ihre Kreuzworträtselfrage und diente auch Walt Disney in den 1930er
jahren als Vorlage für seine böse Stiftmutter in seiner Verfilmung von Schneewittchen.“

Coautorin Kirsten Reichert M.A.

Mehr Bilder und Erläuterungen des Naumburger Domes Blog.Liebhaberreisen

vielen Dank für diese aufschlussreiche Erläuterung mit teilweisen Zitaten aus „Der Dom zu Naumburg. Großer DKV- Kunstführer“ von Matthias Ludwig und Holger Kunde © 2017 Deutscher Kunstverlag an  Kirsten Reichert M.A., Leiterin Besucherservice Vereinigte Domstifter zu Merseburg und Naumburg und des Kollegiatstifts Zeitz am Domplatz 19, in 06618 Naumburg, Tel.:     03445 / 23 01-120

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Sonderausstellung in Merseburg | 15.07.-04.11.2018

„Thietmars Welt. Ein Merseburger Bischof schreibt Geschichte“

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Über Karl-Heinz Hänel

Karl-Heinz Hänel ist freier Reise- u. Bild-Journalist, betreibt Storytelling online und zeichnet redaktionell verantwortlich Nach mehrjähriger Mitarbeit für die TV-Sender ARD und ZDF, sowie für internationale Bildagenturen, wechselte der studierte Dipl.- Kommunikations-Designer und Landschaftsfotograf 1995 in den Reisejournalismus, nachdem ihn zunächst nach einer Standortsuche das Thema Toskana nicht mehr los lies. 2004 veröffentlichte GEO-Saison für Geniesser Toskana eine Reportage über seine Spurensuche in der Val d'Orcia. 2006 entwickelte Karl-Heinz Hänel das Online-Reisemagazin speziell für Italien-Liebhaber und Genießer http://www.Paradies-Italien.de , 2008 das Portal http://www.Liebhaberreisen.de und 2013 folgte der Blog http://Blog.Liebhaberreisen.de
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