Aus den letzten Jahren über die Abruzzen

Widpferde Italien

Widpferde in den Abruzzen Italien © Copyright Karl-Heinz Hänel

Abruzzen

Abenteuerfahrt auf die Hochebene des weiten Campo Imperatore

Abenteuerfahrt auf die Hochebene des weiten Campo Imperatore

Das schönste Erlebnis hat man zweifellos morgens von Osten kommend, den Campo die knapp 35 Kilometer gen Westen zum kleinen Ort Assergi durchquerend, von wo man direkt auf der Autostrada A 24 den schnellen Rückweg wählen kann. Für diese Tour gehts auf halber Strecke zwischen L’Aquila und dem durch seinen Safran berühmten Dorf Navelli dann ab Barisciano über Calascio und hoch zum auf 1.350 Meter über dem Meer gelegene Bergdorf Castel del Monte, Richtung Farindola, um nach links auf die Hochebene abzubiegen. Vor der Kulisse des Monte Prena ziehen Wildpferde, Rinder und Schafherden über die im Juni blühende Ebene.

Die Blütenpracht auf der Hochebene des Campo Imperatore

Die Blütenpracht auf der Hochebene des Campo Imperatore

Die auf 2.000 Metern gelegene Hochebene hat eine Ausdehnung von 30 Km und bietet von Juni bis in den Juli hinein eine unglaubliche Vielfalt aufblühender Wildpflanzen zwischen mit Flechten überzogenen Steinen, am Straßenrand beginnend, soweit das Auge reicht. Von der über 12 Km schnurgeraden Straße aus sind auf der weiten Fläche ziehende Wildpferde und Rinder zu beobachten. Überwältigend und unwirklich scheint in den einsamen Morgenstunden die Stille, abgesehen von einem leisen Wind und Summen der Millionen, von der Farbenpracht der sich in der über die Berge erhebenden Sonne öffnenden Blüten, angelockten Insekten. Karte

In die Abruzzen reisen bisher hauptsächlich Römer

In die Abruzzen reisen bisher hauptsächlich Römer

und andere gestresste Großstädter zum Wandern, Baden oder Skifahren. Das Herz des Apennin ist nördlich der Alpen noch nahezu unbekanntes Terrain. Elf Blaue Flaggen für eine ausgezeichnete Wasserqualität zählen die Adriastrände, so viele gibt es sonst nirgends in Italien. Und auch der höchste Berg des Stiefels liegt in den Abruzzen, der ganze Landstriche dominierende Gran Sasso. Großteile der abruzzesischen Bergwelt wurden zu Nationalparks erklärt, in denen neben frei umherziehenden Rindern und Wildpferden auch Wölfe und Bären heimisch sind. Sabine Becht recherchierte die 1.Auflage 2006 für den vorliegenden Reiseführer

Über Karl-Heinz Hänel

Karl-Heinz Hänel ist freier Reise- u. Bild-Journalist, betreibt Storytelling online und zeichnet redaktionell verantwortlich Nach mehrjähriger Mitarbeit für die TV-Sender ARD und ZDF, sowie für internationale Bildagenturen, wechselte der studierte Dipl.- Kommunikations-Designer und Landschaftsfotograf 1995 in den Reisejournalismus, nachdem ihn zunächst nach einer Standortsuche das Thema Toskana nicht mehr los lies. 2004 veröffentlichte GEO-Saison für Geniesser Toskana eine Reportage über seine Spurensuche in der Val d'Orcia. 2006 entwickelte Karl-Heinz Hänel das Online-Reisemagazin speziell für Italien-Liebhaber und Genießer http://www.Paradies-Italien.de , 2008 das Portal http://www.Liebhaberreisen.de und 2013 folgte der Blog http://Blog.Liebhaberreisen.de
Dieser Beitrag wurde unter zum Archiv abgelegt und mit verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.