Lufthansa: Wie gewohnt in die Lounge oder Delights to go?

Delights © Copyright Karl-Heinz Hänel

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Lufthansa macht am Gate 19 im Airport München einen Test Dort ist „Delights to go“ für 6 Monate aufgebaut und soll den eiligen Fluggast ansprechen.

Wer Lounge Zugang hat, kann sich dort legitimieren, was wir bei einer netten Mitarbeiterin machen, die uns auch gleich in die Funktionalitäten einweist.

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Auf der linken Seite befinden sich alle „Ausgabestellen“ – für die Essenspakete und für die kalten und heißen Getränke, gegenüberliegend ist eine großzügig bemessene Ablagefläche, um die gewählten Produkte einzupacken. Ich wünschte, die Arbeitsfläche in meiner Küche wäre genauso groß.

Ds Angebot in drei Varianten:
classic, balance und local, jeweils zum Frühstück, Mittag- oder Abendessen.

Wie kommt man nun an was zu essen? Ganz einfach, man hält den Code auf der Bordkarte vor eines der beiden kleinen Fenster jeweils links neben einem großen Display. Dabei ist es egal, ob man die Bordkarte zuhause ausgedruckt hat, sie am Schalter bekommen hat oder auf dem Mobiltelefon gespeichert hat. Im nächsten Schritt wählt man auf dem großen Touchscreen eines der drei angebotenen Menüs, die jeweils beschrieben und mit einem Bild dargestellt sind.

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In unserem Testlauf sind zwei der drei angebotenen Menüs vegetarisch. Ich wähle, weil wir ja in München sind, das lokale Menü aus. Das ist nicht vegetarisch. Dann nochmal bestätigen und nach kurzer Wartezeit erscheint das gewählte Produkt in einem praktischen Karton in der Ausgabelade unter dem Display. Immer mit dabei ein Stück Obst (hier ein Apfel) und eine kleine Flasche Wasser.

Zusätzlich kann man an den Getränkeautomaten (davon gibt es auch jeweils zwei) noch ein kaltes Softgetränk und/oder eine Kaffeespezialität auswählen. Die Becher-to-go befinden sich unterhalb auf der Seite der Automaten, die Deckel und was man noch zum Kaffee braucht, gegenüberliegend auf der Ablage.

In den Kartons der Mahlzeiten ist extra eine runde Aussparung, in die ein Becher passt.

In einem letzten optionalen Schritt kann man das Ganze noch in einer bereitgestellten Lufthansa Papiertüte verstauen. Diese darf man mit an Bord nehmen, wurde uns versichert. Das hat auch geklappt in unserem Testlauf. Das ist nicht ganz unwichtig in Zeiten von Eco-Light und eingeschränktem Gepäck.

Im Flieger nach Pisa (der heißt Lutherstadt Eisleben) machen wir uns über den Inhalt her.

Fazit:

Beworben wird dieses Angebot von Lufthansa als zusätzlich zu den Lounges für den eiligen Fluggast, der nicht genug Zeit hat eine Lounge aufzusuchen. Für diesen ein tollen Angebot, sofern er von einem Gate in der Nähe abfliegt. Auch eine gute Alternative, falls es in der Lounge mal sehr voll ist.

Wenn aber die Lufthansa dafür die Business Lounges abschafft, dann ist das keine so gute Alternative. Dann ist das Angebot zu gering, es gibt einen Aufenthaltsbereich mit Sitzplätzen und Toiletten gibt es auch nicht.

Diese Bedenken kommen mir, weil ich gleich denke, wie praktisch und einfach zu kalkulieren doch die Kosten pro Gast sind im Gegensatz zu den Lounges. Auch viel weniger Raum- und Personalaufwand.

Nicht, dass ich hier jetzt jemanden auf solche Gedanken bringen möchte…

Ich würde immer die Lounge vorziehen, zusätzlich ist das aber ein Superangebot.

In den verbleibenden fünfeinhalb Testmonaten gucken wir gern nochmal vorbei, wenn wir nach/über München fliegen.

Text: Marion Ammann

Quelle und Details

Über Karl-Heinz Hänel

Ich bin freier Reise- und Bild-Journalist, ein PR-Multiplikator, unterhalte meine Leser mit Product Placement und erzähle Geschichten in Wort und Bild, die ich selbst erlebt habe. Dafür bin ich redaktionell verantwortlich. Alle Angaben gemäß § 5 TMG finden Sie im Impressum und in meiner Vita
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