Flusskreuzfahrt von Moskau nach Sankt Petersburg

Aeroflot am Gate am Hamburger Airport © Copyright Karl-Heinz Hänel

Marions Tagebuch: Der Anreisetag

Zum Glück waren die Koffer schon am Freitag fertig gepackt, Kater in der Katzenpension, Scheunenkatze gefüttert, Bordkarten ausgedruckt und Blumen gegossen.

Wir wollten morgens um 10:00 Uhr los und haben das nach einem guten Frühstück sehr pünktlich geschafft.

Das Auto haben wir in Nähe des Flughafens geparkt und sind mit dem Shuttle hingefahren. Alles stressfrei.

Bei der Sicherheitskontrolle konnten wir das erste Mal nicht die Priority Lane nutzen.
Wir sind mit Aeroflot geflogen und wussten nicht, was uns erwartet.

Da auch der Loungebesuch ausfallen musste, hatten wir Käsebrote, zwei Äpfel und ein paar Nüsse eingepackt. Der Tee konnte natürlich nur im Auto getrunken werden.

Nach der Sicherheitskontrolle haben wir uns ein Plätzchen zum Hinsetzen gesucht. Hunger… ein halbes Käsebrot gekaut. Dann durch die Passkontrolle und zum Gate.

Bei Aeroflot benötigt man eine ausgedruckte Bordkarte –oder vielmehr zwei- eine gibt man beim Boarding am Gate ab und die zweite wird nochmals beim Einsteigen in das Flugzeug kontrolliert. Wer online eincheckt, muss am Schalter vorher noch den Pass vorzeigen und es wird das Visum kontrolliert.

In der Economy Class darf man bei Aeroflot einen Handgepäckskoffer mit den Maßen 55x40x25 cm mit maximal 10 (!) kg Gewicht mitnehmen und eine kleine Handtasche, Laptoptasche, kleiner Rucksack oder ähnliches.

Unser Rucksack wird für etwas ausladend empfunden, daher nehmen wir die Reiseführer in den Koffer und schnüren den Rucksack mit einem Gürtel auf ein genehmes Maß. So klappt das.

Wir reisen am liebsten nur mit Handgepäck und haben die Auswahl der mitzunehmenden Sachen und das Packen perfektioniert. Übung macht den Meister J

Unser Flugzeug ist ein Airbus A320, am Moskauer Flughafen zeigt sich, dass Aeroflot sehr viel Airbus-Flieger im Einsatz hat. Das habe ich gar nicht gewusst.

Snacks von AEROFLOT © Copyright Karl-Heinz Hänel

An Bord gibt es ein Getränk –Tee für uns- und ein Essenspaket mit einem Brötchen mit ( Hähnchen und Käse drauf, einen leckeren Apfel und ein Stück russische Schokolade.

So und mit Blick in einen Reiseführer gehen die 2,5 Stunden angenehm und schnell rum.

Moskauer Airport © Copyright Karl-Heinz Hänel

Nach der pünktlichen Landung dauert es leider länger bis das Flugzeug seine endgültige Position einnehmen kann und wir aussteigen können. Mit dem Bus geht es zum Terminal.

Da wir kein Gepäck aufgegeben haben, gehen wir direkt zur Passkontrolle und stehen ein wenig in der Schlange, aber nicht besonders lange. Die Migrationszettel für die Ein- und Ausreise, von denen wir vorher gelesen haben, werden dort erstellt und ausgedruckt. Wir dachten, wir müssten Formulare ausfüllen und hatten uns gewundert, dass wir keine bekamen. Das Einreiseformular bleibt gleich da, der Ausreisezettel bleibt im Pass.

Beim Zoll ist eine lange Schlange und ordentlich was los. Es werden hauptsächlich asiatisch aussehende Passagiere mit Riesenkoffern kontrolliert. Wir sehen große Mengen von exotischen Lebensmitteln in einer Ecke angehäuft. Wir können einfach so passieren.

vor dem Moskauer Airport © Copyright Karl-Heinz Hänel

Vor dem Airport auf der Suche nach dem richtigen Bus

Gleich am Ausgang steht Alexander mit dem Nicko-Cruises Schild und empfängt uns herzlichst. Es warten schon etliche Mitreisende aus München, wir „Hamburger“ sind später als erwartet aus dem Airport raus gekommen.

Koffer gefungen, auf den Bus warten © Copyright Karl-Heinz Hänel

Als Alexander alle Namen auf seiner Liste abgehakt hat, geht’s zum Bus.

Wir fahren 45 min mit dem Bus durch die von Lichtern geflutete Dunkelheit der Vorstadt.

Ein herzliches willkommen auf der MS Kronstadt mit Brot & Salz © Copyright Karl-Heinz Hänel

Auf dem Schiff werden wir „russisch“ begrüßt, mit Musik, Brot und Salz, dazu ein Erinnerungsfoto wird vom Bordfotografen und wir bekommen ein heißes feuchtes Tuch.

Check-in am Infoschalter der der MS Kronstadt © Copyright Karl-Heinz Hänel

An der Rezeption geben wir unsere Pässe ab und erhalten unsere Kabinenschlüssel.

Kabine auf der MS Kronstadt © Copyright Karl-Heinz Hänel

Schnell ein Foto von der Kabine gemacht, bevor wir uns niederlassen und es uns mit unseren persönlichen Sachen „wohnlich“ gestalten.

Das Abendessen beginnt bald, ich packe dennoch in Rekordzeit beide Koffer aus, verstaue alle Sachen ordentlich in den Schränken und die Koffer unter dem Bett. Dort ist es ziemlich staubig (ansonsten ist alles sehr sauber). Wir entdecken auch gleich unsere Schwimmwesten und finden etwas russisches Kleingeld.

Im Restaurant auf der MS Kronstadt © Copyright Karl-Heinz Hänel

Für die Mahlzeiten an Bord gibt es fest zugeteilte Tische und wir lernen beim Abendessen einige Mitreisende kennen. Es sind aber noch nicht alle eingetroffen. Zum Abendessen ist ein Getränk frei (Wein, Bier oder Saft) und reichlich stilles Wasser.

Direkt danach fallen wir erschöpft in unsere Betten. Tagebuch-Fortsetzung folgt…

Unsere Reise von Moskau nach St. Petersburg

Unterstützt wurde diese Reise durch Nicko Cruises

Über Karl-Heinz Hänel

Karl-Heinz Hänel ist freier Reise- u. Bild-Journalist, betreibt Storytelling online und zeichnet redaktionell verantwortlich Nach mehrjähriger Mitarbeit für die TV-Sender ARD und ZDF, sowie für internationale Bildagenturen, wechselte der studierte Dipl.- Kommunikations-Designer und Landschaftsfotograf 1995 in den Reisejournalismus, nachdem ihn zunächst nach einer Standortsuche das Thema Toskana nicht mehr los lies. 2004 veröffentlichte GEO-Saison für Geniesser Toskana eine Reportage über seine Spurensuche in der Val d'Orcia. 2006 entwickelte Karl-Heinz Hänel das Online-Reisemagazin speziell für Italien-Liebhaber und Genießer Paradies-Italien.de , 2008 das Portal Liebhaberreisen.de und 2013 folgte das Blog.Liebhaberreisen.de Heute reisen und berichten darüber Karl-Heinz und Partnerin Marion, oft auf Einladung zu Presse- und Erfahrungsreisen
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