Eine Raritätenverkostung von 12 Spätburgundern

Bei Winzer Josef Walter © Copyright Karl-Heinz Hänel

Das „J“ auf den Etiketten der Weinflaschen steht für Josef

Winzer Josef Walter © Copyright Karl-Heinz Hänel

Wir sind zur Weinverkostung bei Josef Walter, dessen Weingut im fränkischen Bürgstadt zu finden ist.

Ernst Büscher ( links ), Winzer Josef Walter ( Mitte ) © Copyright Karl-Heinz Hänel

Pressesprecher Ernst Büscher (Foto links) vom Deutschen Weininstitut dazu:
„Diese Spätburgunder stammen von einer der Toplagen Deutschlands, diese Art der Verkostung ist eine Vertikale, so nennt man eine Verkostung mehrerer Jahrgänge der gleichen Lage, der gleichen Rebsorte, des gleichen Winzers, hier speziell von 12 Jahrgängen zurück bis 2006,  wo man nochmal seine ganz persönlichen Weinerfahrungen und Erinnerungen an die Jahrgänge Revue passieren lassen kann…

vertikale Weinverkostung bei Winzer Josef Walter © Copyright Karl-Heinz Hänel

und da wird auch Vergangenheit schmeckbar, wenn man wie hier einen Wein des Jahrgangs 2007 probiert (mein Favorit aus dieser Reihe), der nach 12 Jahren noch so jugendlich und so frisch schmeckt, das ist wirklich etwas außergewöhnliches und wenn ein Winzer so etwas anbietet und zur Verfügung stellt… Respekt.“

Winzer Josef Walter © Copyright Karl-Heinz Hänel

Und außergewöhnlich ist es zudem, dass der Winser selbst wenig Rotwein trinkt?

bei Winzer Josef Walter © Copyright Karl-Heinz Hänel

Ernst Büscher:“Dieses Winzer-Statement zum Abschluss der Verkostung war wirklich überraschend, Zitat:“Ich persönlich trinke überhaupt keinen Rotwein, zu einem guten Essen schon, ansonsten lieber weiß.“

Ernst Büscher:“Dass der Winzer dann dennoch solche Qualitäten hin bekommt, zeugt von seiner sehr guten Qualifikation und seine Qualitäten, muss man sagen, stehen den großen Namen hier in Bürgstadt um nicht viel nach.“

bei Winzer Josef Walter © Copyright Karl-Heinz Hänel

Wenn nun ein Laie hier nach dieser Verkostung 8 von 10 Weinen gern mag und weiß eigentlich nicht warum?

Winzer Josef Walter © Copyright Karl-Heinz Hänel

Ernst Büscher:“Das spricht ganz klar für die Weine, dass diese nicht nur für „Freaks“ (Insider) gemacht werden, sondern dass sie schlicht und einfach gut sind.“

Zu dieser Weinverkostung wurde eingeladen vom Deutschen Weininstitut

Winzer Josef Walter © Copyright Karl-Heinz Hänel

Der kleine, traditionsreiche Familienbetrieb mit 75 % Rotweinanteil wird empfohlen von den Weinführern Gault&Millau (zwei Trauben), Eichelmann (2,5 Sterne), Feinschmecker (2 F) und Wein-Plus (W+).

Angeboten werden Weinproben, Kellerführungen und Weinbergsführungen.

Das Weingut ist bekannt für Spätburgunder vom Feinsten.

Erst recht für Raritätenverkostungen, etwa 10 Jahrgänge des Frühburgunders

oder des Spätburgunders.

Auf ihrer Website stellt sich die Winzerfamilie vor

Unsere Weinberge sind unsere Existenzgrundlage. Deshalb liegt uns die Erhaltung der natürlichen Bodenfruchtbarkeit besonders am Herzen. Wir bemühen uns um einen naturnahen Weinbau durch Verzicht auf mineralische Stickstoffdüngung, Dauer-begrünung in mindestens jeder zweiten Rebzeile, Ausbringung von Stallmist und Kompost und einen verantwortungsvollen Umgang mit Pflanzenschutzmitteln.

Die Bürgstadter Weinberge profitieren sehr stark vom milden Kleinklima des Miltenberger Talkessels zwischen Spessart und Odenwald.

Die Lagen

Centgrafenberg (Betriebsfläche 3,5 Hektar)
Südhang mit Kehren nach Südwest und Südost. Auf den Buntsandsteinverwitterungs-böden wachsen vor allem Früh- und Spätburgunderreben, aber auch Domina, Regent, Müller – Thurgau, Kerner und Bacchus. Wo der Berg nach Südost dreht ist der Lehmanteil etwas höher, hier wachsen unsere Silvaner.

Hundsrück (Betriebsfläche 0,13 Hektar)
Reine Südlage mit sehr steinigem Buntsandsteinverwitterungsboden mit tonigem Untergrund. Die Krume über dem gewachsenen Felsmassiv ist zum Teil nur einen halben Meter stark. Dieser Boden ist gut durchlüftet, leicht erwärmbar, verzeiht aber keinen Bewirtschaftungsfehler. Hier wächst unser feinster und seidigster Spätburgunder.

Über Karl-Heinz Hänel

Karl-Heinz Hänel ist freier Reise- u. Bild-Journalist, betreibt Storytelling online und zeichnet redaktionell verantwortlich Nach mehrjähriger Mitarbeit für die TV-Sender ARD und ZDF, sowie für internationale Bildagenturen, wechselte der studierte Dipl.- Kommunikations-Designer und Landschaftsfotograf 1995 in den Reisejournalismus, nachdem ihn zunächst nach einer Standortsuche das Thema Toskana nicht mehr los lies. 2004 veröffentlichte GEO-Saison für Geniesser Toskana eine Reportage über seine Spurensuche in der Val d'Orcia. 2006 entwickelte Karl-Heinz Hänel das Online-Reisemagazin speziell für Italien-Liebhaber und Genießer Paradies-Italien.de , 2008 das Portal Liebhaberreisen.de und 2013 folgte das Blog.Liebhaberreisen.de Heute reisen und berichten darüber Karl-Heinz und Partnerin Marion, oft auf Einladung zu Presse- und Erfahrungsreisen
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