Wetten, dass..? Vorgänge müssen aufgeklärt werden

Mallorca-Reisen als Gewinnspiele unerlaubt ?

Marc Bartl berichtet am 11.Januar im Kress Report, Zitat:
Der DJV zum aktuellen „Spiegel“Titel „Wetten, dass..?“

Der Deutsche Journalisten-Verband hat vom ZDF eine lückenlose Aufklärung des vom Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ erhobenen Vorwurfs der Schleichwerbung in der Show „Wetten, dass…?“ gefordert.

„Der Spiegel“ berichtet in seiner aktuellen Ausgabe, dass ein Unternehmen des Bruders von Thomas Gottschalk über Jahre hinweg für Millionenbeträge verbotene Werbung in „Wetten, dass..?“ lanciert haben soll. Darüber hinaus soll zwischen der Firma und Werbepartnern vertraglich festgelegt worden sein, in welchem Umfang und mit welchen Inhalten Unternehmen und deren Produkte in der Show präsentiert wurden.
„Wäre ein klarer Verstoß gegen geltende Rundfunkstaatsverträge“

Wenn die Vorwürfe stimmten, so DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken, sei massiv in die redaktionelle Unabhängigkeit des ZDF eingegriffen und dem Sender schwerer Schaden zugefügt worden.

„Das wäre nicht nur ein Anschlag auf die Redaktionsarbeit des Senders, sondern auch illegale Schleichwerbung in Reinform und ein klarer Verstoß gegen die geltenden Rundfunkstaatsverträge“, kritisierte Konken. Der DJV-Vorsitzende begrüßte die Klarstellung von ZDF-Intendant Thomas Bellut, dass Unternehmenskooperationen für die Sendung „Wetten, dass…?“ der Vergangenheit angehörten. „Die Vorgänge müssen dennoch aufgeklärt werden“, forderte Konken.
„Gottschalk war damals für das ZDF so wichtig“

ZDF-Intendant Bellut erklärte im „Spiegel“: „Dass die Markenrechte an ,Wetten, dass ..?‘ in diesem Umfang extern vermarktet wurden, lag auch daran, dass Gottschalk für den Sender damals so wichtig war.“ Damit aber soll jetzt Schluss sein. „Die Vermarktung der Markenrechte und die Akquise von Gewinnspielpreisen aus einer Hand gibt es nach Gottschalk nicht mehr. Es schadet dem Sender, wenn auch nur der Anschein entsteht, dass da nicht sauber agiert würde“, wird Bellut zitiert.

Quelle

Autor dieser Kress-Report-Meldung: Marc Bartl

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Über Karl-Heinz Hänel

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