Google erkennt Leistungsschutzrecht an ?

Google erkennt Leistungsschutzrecht an ?

Zitat Quelle: kress.de

Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger, BDZV, sowie der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger, VDZ, sind der Meinung, dass Google mit der Einführung eines so genannten Opt-In-Verfahrens das Leistungsschutzrecht anerkennt. Die Verleger gehen allerdings davon aus, dass das Recht weiterreicht.

„Die Frage der Verwertung des Leistungsschutzrechts und insbesondere die Entscheidung, ob Verlage ihre Inhalte dem Dienst Google-News bis auf weiteres kostenlos überlassen, darüber muss das einzelne Unternehmen entscheiden“, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der Verlegerverbände.

Mit der Einführung des Leistungsschutzrechtes für Presseverlage in Deutschland am 1. August lässt Google sich die weitere unentgeltliche Verwendung von Verlagsinhalten bei Google News bestätigen (kress.de vom 21. Juni 2013). Mit dem neu eingeführten Bestätigungssystem biete Google den deutschen Verlagen eine weitere Möglichkeit, mitzuteilen, „ob ihre Inhalte (weiterhin) bei Google News angezeigt werden sollen“, erklärte Google-Manager Gerrit Rabenstein in einem Blogpost am Freitag. Google-Sprecher Kay Oberbeck sagte gegenüber dpa: „Damit bewahren wir Google News als offene Plattform, gleichzeitig schaffen wir Rechtssicherheit für Blogger, Journalisten und Verlage angesichts der veränderten Gesetzeslage.“ Verlage, die die Bestätigungserklärung bewusst ablehnen oder auch nur die Umfrage von Google ignorieren, tauchen dann vom 1. August 2013 nicht länger mit ihren Inhalten auf Google News auf.

Erste Reaktionen

Von verschiedenen Verlagen gibt es bereits erste Reaktionen: „Die Chefredaktion von ‚Spiegel Online‚ erklärte, Google und Google News seien für viele Leser hilfreiche Instrumente, um zu Artikeln, Fotos und Videos zu gelangen. „Deshalb wollen wir auch in Zukunft dort gelistet werden. Wir prüfen die Opt-in-Regel sorgfältig und werden in den kommenden Tagen aktiv.“ „Zeit Online“ kündigte an, „das Opt-in (zu) nutzen und seine Inhalte weiterhin bei Google News zur Verfügung (zu) stellen“. Stefan Plöchinger, Chefredakteur von „Sueddeutsche.de“ twitterte: „Wir werden das geplante Google-News-Opt-in auch nutzen, am Ende.

Lesen’s gerade mal richtig durch.“  … den ganzen Artikel lesen

Autor dieser Kress-Report-Meldung: Marc Bartl

Quelle: kress.de

Über Karl-Heinz Hänel

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