Google hat die Daten – Weltherrschaft …

am 1. August tritt das Leistungsschutzrecht in Kraft.

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wer bleibt sichtbar? Google Deutschland erscheint am häufigsten auf den deutschen PC Schirmen

Die einstigen Befürworter wie Axel Springer haben nun eine Kehrtwende vollzogen, aber Leute, bitte keine Schadenfreude oder Häme, wir ( die PC-User ) alle sind mit im sinkenden Boot der freien Wahl der Kommunikationsmöglichkeiten …zum Hörfunk Beitrag oder … zum Text-Beitrag Quelle: wissen.dradio.de

Das Leistungsschutzrecht umfasst Texte, die keine Schöpfungshöhe haben, in denen aber Arbeit steckt. Es geht um Teaser und Anfänge von Presseartikeln, die zum Beispiel bei Google News auftauchen. Dafür sollen Google und andere Newsaggregatoren in Zukunft Geld an die Verlage abdrücken, schließlich wird mit den Textschnipseln auch Geld verdient. Im März verabschiedete der Bundestag das Leistungsschutzrecht, auch der Bundesrat stimmte zu.

Wer nicht mitspielt, fliegt raus

Das Gegenargument zum Leistungschutzrecht hat sich Google zu eigen gemacht. Das Unternehmen sagt, durch die Textschnipsel werde überhaupt erst Traffic generiert, die User landen auf den Originalartikeln. Wem die Schnipsel nicht passen, will Google aus seiner Suche schmeißen. Dafür hat das Unternehmen den Verlagen ein Opt-In-Angebot gemacht. Wer es annimmt, kann in der Newssuche bleiben. Auf Nachfrage der Taz kam heraus: Springer hat dieses Angebot angenommen, obwohl der Verlag sich am lautesten für das Leistungsschutzrecht eingesetzt hat.

Google bleibt die Macht

Viele Blogger wie Andreas Weck von t3n.de sprechen vom Einknicken Springers vor Google. Andere Medien wie Spiegel Online, Zeit Online und Süddeutsche.de hatten sich schon vorher für ein Opt-In entschieden. Blogger Fefe kritisiert: „Das LSR hat also das Gegenteil dessen bewirkt, was es bewirken sollte. Google lacht drüber und anstatt eine europäische Konkurrenz zu Google aufzubauen haben wir den möglichen Konkurrenten jetzt mit dem LSR einen unüberwindlichen Berg in den Weg gestellt. TOLLE ARBEIT, liebes Parlament!“

Auf Kosten der Kleinen

Während die großen Player weitermachen wie bisher, sind Blogger und kleinere Newsaggregatoren wie Rivva verunsichert. Frank Westphal von Rivva etwa lässt seit Tagen die Anrisstexte immer stärker ausblenden. Einen Opt-In-Vertrag wie Springer kann er sich nicht leisten.

„Circa 650 Lokalzeitungen, Magazine und ihre Blogs werden angesichts der aktuellen Rechtsunsicherheit nicht mehr in der Aggregation auftauchen. Es ist traurig. Der bürokratische Aufwand, um alle interessanten Quellen einzeln um Erlaubnis zu fragen, sprengt ein Ein-Personen-Projekt.“
 

 

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Über Karl-Heinz Hänel

Ich bin freier Reise- und Bild-Journalist, ein PR-Multiplikator, unterhalte meine Leser mit Product Placement und erzähle Geschichten in Wort und Bild, die ich selbst erlebt habe. Dafür bin ich redaktionell verantwortlich. Alle Angaben gemäß § 5 TMG finden Sie im Impressum und in meiner Vita
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