Datenschutzbeauftragter setzt Antwort-Verbot durch

Marc Bartl berichtet am 18.Januar im Kress Report
Zitat:
Rheinland-Pfalz ist eigentlich für seine Gastfreundlichkeit bekannt. Bei seiner offiziellen Facebook-Fanpage präsentiert sich das Land aber zugeknöpft. Ministerien und Behörden sollen dort vorerst nicht auf Anfragen von Nutzern antworten, sondern die Kommunikation über die eigenen Internetseiten abwickeln, zum Beispiel via E-Mail. Dies erklärte der rheinland-pfälzische Datenschutzbeauftragte Edgar Wagner gegenüber dpa.

Zuvor hatte die „Rhein-Zeitung“ ein Interview mit Wagner veröffentlicht, wo er das „Rückkanalverbot“ – Kommunikation soll ausdrücklich nicht stattfinden – so begründete: „Das Ziel ist, dass auf der Seite möglichst wenig Interaktion stattfindet, damit wenige Nutzungsdaten erzeugt werden.“ Facebook erstelle Persönlichkeitsprofile der Nutzer, ohne dass diese ein Widerspruchsrecht hätten.

Warum ist dann die rheinland-pfälzische Staatskanzlei aber überhaupt bei Facebook? „Weil die Netzwerke gute Möglichkeiten bieten, Informationen zu verbreiten, wollen wir die Fanseiten als Brücke zu den eigenen Homepages der Ministerien nutzen“, so Wagner. Das Antwort-Verbot soll als Übergangslösung so lange eingehalten werden, bis die Rechtslage zum Datenschutz in sozialen Netzwerken endgültig geklärt sei.

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Autor dieser Kress-Report-Meldung: Marc Bartl

Über Karl-Heinz Hänel

Ich bin freier Reise- und Bild-Journalist, ein PR-Multiplikator, unterhalte meine Leser mit Product Placement und erzähle Geschichten in Wort und Bild, die ich selbst erlebt habe. Dafür bin ich redaktionell verantwortlich. Alle Angaben gemäß § 5 TMG finden Sie im Impressum und in meiner Vita
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