Dieses Jahr wird Verdi s 200ster Geburtstag gefeiert

Bücher Tipp:
Die Emilia-Romagna wird gern der Bauch Italiens genannt, werden doch in der Region zwischen Po-Ebene, Adria und Apennin die international erfolgreichsten kulinarischen Exportschlager des Belpaese produziert. Rund um Piacenza, Parma, Modena, Reggio Emilia, Bologna und Rimini reifen Parmesankäse und Parmaschinken, der berühmte Balsamessig und der berüchtigte spritzige Lambrusco, der wesentlich besser ist als sein Ruf. Hier werden Tortellini und Tagliatelle geknetet und hochwertiges Olivenöl gepresst. Der Bauch Italiens ist aber auch voller Kulturschätze, darunter die betörend schönen Mosaiken von Ravenna, die Renaissancepaläste von Ferrara und die Schlösser der Herzöge von Parma und Piacenza. Nahezu in jeder Stadt findet sich eine spektakuläre Kathedrale und nicht zuletzt liegen in der Emilia-Romagna das Geburtshaus und die Villa von Giuseppe Verdi, um nur einen der vielen berühmten Söhne der Region zu nennen.

2013 erschien: DuMont Reise-Taschenbuch Reiseführer Emilia Romagna
Ein Leser schieb bei Amazon:
Dieses Buch schließt sicher eine große Lücke in der Emilia Romagna-Literatur. Obwohl von Gourmets und Opernfans längst entdeckt, hat die Emilia bei uns ja merkwürdigerweise im Gegensatz zur Toscana bislang keine „Fraktion“. Und so gibt es nur wenige aktuelle Reise- und Musikbücher.
Vielleicht ist das gut so. Aber: 2013, zu Verdis 200. Geburtstag, wird sich das ändern. Deshalb ist es etwas enttäuschend, dass der große Komponist zwar in dem Buch stattfindet, aber das besondere Verhältnis zwischen ihm und den Bewohnern der Region nicht so richtig vermittelt wird – auch in einem Reiseführer hätte ich mir da etwas mehr Herzblut gewünscht. Zwei wichtige Adressen und ein Name fehlen: Das Hotel „I due Foscari“ in Busseto, geführt vom Sohn des berühmten Verdi-Tenors, Marco Bergonzi, und das mittlerweile sternegekrönte Hotel-Restaurant „Al Cavallino Bianco“ in Polesine Parmense, in dessen Keller 4000 Culatello-Schinken unter der Decke reifen. Wer über Busseto schreibt,darf nicht an Carlo Bergonzi vorbeigehen.
Auch auf dem Land fehlt die eine oder andere Adresse, aber die Autorin macht Appetit auf eine Region, die es verdient hat, stärker entdeckt zu werden. Vielleicht gibt’s ja dann bald auch eine „Emilia-Fraktion“ bei uns…
 

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Über Karl-Heinz Hänel

Ich bin freier Reise- und Bild-Journalist, ein PR-Multiplikator, unterhalte meine Leser mit Product Placement und erzähle Geschichten in Wort und Bild, die ich selbst erlebt habe. Dafür bin ich redaktionell verantwortlich. Alle Angaben gemäß § 5 TMG finden Sie im Impressum und in meiner Vita
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