
Nostalgisch abenteuerlich ist eine Kreuzfahrt auf der Vasco da Gama von nicko cruises

Teuer, schädlich, unverzichtbar? Über das Reisen in Krisenzeiten…
Quelle und alle Infos: Gäste im Deutschlandfunk-Radio:
Stefan Gössling, Professor für Tourismusforschung an der Linné-Universität in Kalmar, Schweden
Kerstin Heuwinkel, Professorin für Internationales Tourismus-Management und Tourismussoziologie an der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (htw saar)
Am Mikrofon: Daniela Wiesler
Hörertel.: 00800 4464 4464 lebenszeit@deutschlandfunk.de
Sommer, Sonne, Strand – endlich Urlaubszeit! Aber Extremwetterereignisse, Krisen- und Kriegsregionen verändern immer häufiger unsere Reisepläne. Und: Urlaub ist teurer geworden; nicht nur Sprit- und Kerosinpreise sind explodiert. Trotzdem möchten viele Deutsche nicht auf die schönste Zeit des Jahres verzichten und sich erholen. Pauschalreisen nach Spanien oder Italien bleiben beliebt; gleichzeitig boomen Kreuzfahrten, oft verbunden mit einer Anreise im Flugzeug. Klimaschädliche Folgen scheinen keine Rolle zu spielen: Flugscham haben weniger als zehn Prozent der Reisenden. Wie wichtig ist uns das Reisen auch und gerade in Zeiten von Krisen? Wie verändern die wirtschaftliche Lage oder die Klimakrise unser Reiseverhalten?
Coolcation: Skandinavien voll im Reisetrend, so auch im NDR („Werbung”)
Der Urlaub ist im Wandel: Was lange als ideales Sommerziel galt, wird für viele zunehmend zur Belastung – dafür rücken andere Regionen verstärkt in den Fokus. Dahinter steckt mehr als nur eine kurzfristige Entwicklung. Es ist ein Trend, der das Reisen in Europa grundsätzlich verändert – mit spürbaren Folgen für beliebte Urlaubsregionen.
Die Tourismussoziologin Prof. Dr. Kerstin Heuwinkel im Interview:
Welche Auswirkungen hat der Krieg in Nahost auf Urlaube in diesem Jahr? Welche Trends und Ziele sind gerade sehr gefragt? Weshalb reisen Menschen überhaupt und was löst es in ihnen aus?
Diese und viele andere Fragen beschäftigen Kerstin Heuwinkel, Professorin für Internationales Tourismus-Management an der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes.
Die liebsten Reiseziele der Deutschen sind Deutschland, Spanien, Italien, Türkei, Österreich gefolgt von Fernreisen, wie eh und jeh. Seit den 70er Jahren hat sich da kaum was geändert. Fliegen ist das ah und oh, gefolgt vom Reisen mit dem eigenen PKW.
Und was man so in seinem Urlaub macht? Wärme und Sonne sind gefragt. Erholung und Abschalten sind Wünsche, mal raus, Alltag vergessen, Zeit für einander haben.
Was geht, wenn Campingplätze überlaufen sind? Camping auf der Plattfom.
Unter „Camping auf der Plattform“ versteht man zweierlei: Einerseits das Buchen von privaten Stellplätzen oder naturnahen Unterkünften über Online-Portale und Apps, andererseits das Zelten auf einer festen, erhöhten Plattform (z.B. aus Holz), die Schutz vor Nässe und unebenem Boden bietet.
Sein Zelt auf der Holzplattform aufbauen oder im Schlafsack unter freiem Himmel schlafen. Urlaub in Deutschland, wo das wilde Campen ja nicht erlaubt ist. Reservierung ist Pflicht.
Fazit: Ein neuer Reisetrend zeichnet sich ab, es wird einfach viel gereist.

(„Werbung”) Tipp: Mit der Vasco da Gama durch Norwegische Fjorde.