Der heilige Valentin gilt nicht nur als Patron der Liebenden
…sondern auch als der für Reisende, ja sogar der Imker und erst recht der Jugend …
Der 14. Februar ist der Gedenktag an den Bischof Valentin von Terni in Italien, der dort im Jahr 269 wegen seines Glaubens und wegen seiner Missachtung des Verbotes des römischen Kaisers Claudius II., Liebespaare christlich zu trauen, enthauptet wurde.
Angeblich hatte er dabei den Brautpaaren aus seinem Garten zur Trauung, oder über die Klostermauer hinweg den vorbeikommenden Liebenden Blumen überreicht.
299 v.Chr. machten die Römer die heutzugtage weniger sehenswerte Industriestadt Terni im südlichsten Zipfel Umbriens zu ihrem Munizipium.
Unter der römische Herrschaft erfuhr Terni eine Zeit des Friedens, bis zur Hinrichtung Valentins 30 Jahre später …

Eine andere Version
Vor Jahrhunderten entstand der Brauch unter Verliebten, sich am 14. Februar Blumen zu schenken. Der christliche Mythos vermischte sich wohl auch mit dem heidnisch- römischen Brauch, am Valentinstag Blumen zu verschenken, um dem Geburtstag der römischen Göttin Juno zu huldigen, die als Göttin der Geburt und der Heirat in der Mythologie ihren Platz an der Seite ihres Gatten Jupiter Zeus, den Götterhimmel Olymp anführte. Ihr wurden angeblich am 14. Februar Blumenopfer dargebracht. Hier vermischt sich also antiker Mythos mit frühmittelalterlichen Legenden.
Noch eine Version
„Der Brauch, sich am Valentinstag Blumen zu schenken, geht sehr weit zurück: Im antiken Rom gedachte man am 14. Februar der Göttin Juno, der Schützerin von Ehe und Familie.
Den Frauen wurden an diesem Tag Blumen geschenkt. Ein direkter Bezug des Blumen-schenkens zu Valentin von Terni konnte bis heute nicht belegt werden.“ Quelle
Die Whitefriar Church in (meinem) Dublin ist ein Wallfahrtsort für alle Liebenden und für jene, die ihre Liebe noch suchen. Die Kirche ist die letzte Ruhestätte des Heiligen Valentin.
