#NY Lese-Tipp: ganz #NewYork in einem SALTO! Buch

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Frühling in New York, so unbefangen, …das war einmal © Copyright by Karl-Heinz Hänel

New York ist momentan das Epizentrum der Coronakrise in den USA

Sind Sie auch NY-Fan und trauern den guten alten Zeiten vor Corona nach?

Vielleicht geht es Ihnen wie mir, ich lese gern Geschichten und Momentaufnahmen…
zu, von und über New York, habe dann meine eigenen Bilder und Reiseerinnerungen im Kopf, habe Fernweh nach Big Apple. Wer einmal dort war, will wiederkommen, Kopfkino.

New York, Keine Stadt eignet sich mehr, als über sie her zu ziehen, so sind dann auch die meisten Geschichten, spiegeln den Alltag und die Macken der Menschen, beschreiben Probleme und unschöne Dinge. Genau solche Geschichten ziehen die Leser magisch an.

40 Autoren von Andy Warhol bis Paul Auster ( darunter 7 Frauen…) erzählen ihre Geschichte zu New York, da wird jeder Leser irgenwo abgeholt und steigt ein in eigene Erinnerungen oder bekommt Fernweh nach einer Stadt, wie keiner anderen…

Eine Stadt hat so viele Gesichter, wie es Menschen gibt, die davon erzählen, erst recht NY.

Werbung” Ein Buch kann trösten

New York, diese »wunderbare Katastrophe« (Le Corbusier vor der Corona-Katastrophe), hat eine unendliche Vielfalt von Gesichtern, und viele davon sind hier versammelt – für New-York-Süchtige und -Sehnsüchtige…

Helene Hanff verbringt den Sommer im Central Park, Teju Cole spaziert durch Chinatown, Maeve Brennan kann mit der Sixth Avenue nichts anfangen, außer bei Schnee.

Piri Thomas behauptet sich in Spanish Harlem, Andy Warhol staunt über Bäume in Manhattan, Paul Auster über eine Straßenkreuzung in Brooklyn Heights,

Dinaw Mengestu findet in Brooklyn zwischen Pakistanern ein Zuhause, Suketu Mehta nimmt ein Stück Bombay mit nach Queens und Elliot Weinberger träumt gar von den vereinigten Staaten von New York … zum Buch

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Rezension

In den Buchdeckeln finden sich Stadtteilkarten mit Nummern versehen, von Autoren und den Schauplätzen, die einen Bezug zu deren Geschichten haben. Um diese dann in den Texten wiederzufinden, bedarf es etwas Puzzlearbeit. Zwar gibt es eine Inhaltsangabe, doch diese orientiert sich an den Stadtteilen, da geht es dann querbeet nach Ziffern durch New York, zu den Autoren findet man eher beiläufig. Als seien deren Features ( allesamt brillante Erzählungen) nicht aussagekräftig genug, sind noch diverse Zitate weiterer Autoren und Begebenheiten eingestreut. So kommen nur 134 Seiten (die meisten Städte-Porträts in der SALTO-Serie umfassen 144 Seiten) für die literarische Einladung nach New York zusammen. Trotzdem verbleibt viel unbedrucktes Papier zwischen den lesenswerten Erzählungen. Das ist nun mal gestalterische Freiheit. (…ganz New York in einem SALTO?) Ein paar New York-Fotos berühmter Photographen wären vieleicht angebracht gewesen. Aber kein Buch ist wirklich perfekt …zu diesem Buch

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