Wo Tankstellen letzter Treffpunkt für die Menschen sind

Rapsfelder

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Zeit-Reporter Henning Sußebach zeigt uns unser Deutschland wie es uns so noch keiner nahe gebracht hat. Spannend, überraschend, erschreckend.

Dass wir irgendwie selbst darin verstrickt sind, ist Grund genug für meinen Buch-Tipp.

Was Henning Sußebach als eine Reise durch das Hinterland abtut, ist der Blick in einen gesellschaftspolitischen Abgrund, der von den Politikern nicht wahrgenommen wird.

Henning Sußebach hat auf seiner Wanderung von Nord nach Süd durch Deutschland für uns seine persönlichen Erfahrungen mit Menschen wie Du und ich gemacht, vornehmlich abseits der Städte, reflektiert und aufgeschrieben, wie kein anderer vor ihm und auf seine Art, die Begegnung mit Menschen, die er auf seinem Weg angetroffen hat, möglichst un- voreingenommen zu beschreiben.

Keine Angst, es ist keine langweilige Wegbeschreibung, weder für Wanderfreaks, noch für Insider. Es ist die erschütternde Bestandsaufnahme gelebter Schicksale vieler Deutscher.

Zwar hat Roger Willemsen 2001 mit seiner Zugfahrt durch Deutschland Menschen für uns Leser porträtiert und ausführlich geschildert, blieb dabei jedoch auf mobilisiere begrenzt.

Sebastian Christ beschrieb 2013 seine Deutschlandwanderung in Hinblick auf den Verlust von Heimat und in letzter Konsequenz den Verlust von Identität.

Henning Sußebach übertrifft seine Vorgänger durch seine messerscharfen Analysen, die sich ihm zwangsläufig offenbahren.

Der Titel „Deutschland ab vom Wege“ ist zudem zweideutig, kann eine Ortsbeschreibung sei, aber auch als politische Situationsbeschreibung interpretiert werden…

Ohne Fortbewegunsmittel, insbesondere ohne KFZ ist der Mensch in Deutschland außerhalb von Städten und Dörfern fast vom gemeinschaftlichen Leben ausgeschlossen.

Dieses Buch verändert das Bewusstsein des Lesers auf spannende Art und Weise…

Deutschland ab vom Wege  – Eine Reise durch das Hinterland

 

Über Karl-Heinz Hänel

Ich bin freier Reise- und Bild-Journalist, redaktionell verantwortlich und erzähle gern Geschichten in Wort und Bild, die ich selbst erlebt habe, erstelle Erfahrungsberichte und betreibe hier Storytelling online. Meine Reisen publiziere ich als Fotoreportagen und Reisegeschichten, oft nach Einladung durch meine Medienpartner. Ich empfehle Hotels, Locations, Gastronomie-Betriebe, Reiseunternehmen, Reiseveranstalter, Filme, bespreche neue, ältere und sehr alte Bücher, Hörfunkbeiträge, Tourismus-Büros, Reise-Verbände und ja, ich publiziere Pressemeldungen ... profitieren auch Sie von meinen ganz persönlichen illustrierten Erfahrungen ... Nach dem Studium für Kommunikations-Design und anschließend mehrjähriger Mitarbeit bei der Kieler Rundschau, den TV-Sendern ARD und ZDF, sowie EUREKA TV, als auch bei namhaften internationalen Bildagenturen, wechselte ich als studierter Dipl.- Kommunikations-Designer und Landschafts-Fotograf im Jahr 1995 in den Reise-Journalismus, nachdem ich zunächst nach einer Standortsuche von dem mich bis heute faszinierenden Thema Toskana nicht mehr los kam. 2004 veröffentlichte "GEO-Saison für Genießer Toskana" eine Reportage über meine Spurensuche in der toskanischen Val d' Orcia, dem Tal unterhalb des heiligen Berges Monte Amiata. 2006 entwickelte ich mein Online-Reisemagazin speziell für Italien-Liebhaber und Genießer Paradies-Italien.de, 2008 folgte das überregionale Portal Liebhaberreisen.de, 2012 startete ich diesen Blog.Liebhaberreisen.de, seit 2013 blogge ich Foto-Reportagen in der HuffPost ehemals Huffington Post Deutschland Alle Angaben gemäß § 5 TMG finden Sie im Impressum
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