Gute Vorsätze, neue Ernährungsrichtlinien in den USA

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Erstaunlich positiv geht es kulinarisch in Kalifornien zu…

Von Zucker, Alkohol und hochverarbeiteten Lebensmitteln wird abgeraten. Kinder bis zum Alter von zehn Jahren sollten komplett auf Süßstoffe und zuckerhaltige Getränke verzichten. Auch der Verzehr von raffinierten Kohlenhydraten wie in Weißbrot oder Tortillas solle reduziert werden.

Es handelt sich bei den Richtlinien, die alle fünf Jahre veröffentlicht werden, nicht um bindende Empfehlungen. Allerdings orientieren sich etwa Schulen und andere öffentliche Einrichtungen daran. Fettleibigkeit und damit einhergehende gesundheitliche Probleme sind in den USA ein großes Problem. 

Maßnahmen gegen „Gesundheitsnotstand“

Gesundheitsminister Kennedy will das in der US-Bevölkerung weitverbreitete Übergewicht bekämpfen. Der Politiker sprach wiederholt von einem „Gesundheitsnotstand“. Chronische Krankheiten sollen seinem Ministerium zufolge durch die Fokussierung auf „sicheres, gesundes Essen, sauberes Wasser und die Beseitigung von Giften in der Umwelt“ eingedämmt werden.

Armut ein Grund für unausgewogene Ernährung

Frische Lebensmittel wie Gemüse sind in den USA vergleichsweise teuer. Menschen mit niedrigen Einkommen können sich diese oftmals nicht leisten. Wie die Nachrichtenagentur AP unter Berufung auf eine Veröffentlichung nationaler Daten berichtet, nahmen die Amerikaner in den Jahren 2021 bis 2023 mehr als die Hälfte der Kalorien aus hoch verarbeiteten Lebensmitteln auf. Dies sei weltweit ein Höchstwert, heißt es.

Im Dezember hatte die Stadt San Francisco die Unternehmen Kraft Heinz, Mondelez und Coca-Cola wegen des Verkaufs von hochverarbeiteten Lebensmitteln verklagt. Die Konzerne hätten die Einwohner Kaliforniens wissentlich mit süchtig machenden und schädlichen Produkten krank gemacht, hieß in der Klageschrift. Darin wird den Unternehmen vorgeworfen, Taktiken ähnlich der Tabakindustrie eingesetzt zu haben, um Verbraucher süchtig zu machen. Die Stadt fordert Schadenersatz zur Deckung ihrer Gesundheitskosten sowie eine gerichtliche Anordnung zum Verbot irreführenden Marketings.

Diese Nachricht wurde am 08.01.2026 im Programm des Deutschlandfunk gesendet.

Über Karl-Heinz Hänel

Ich bin freier Reise- und Bild-Journalist, content creator und ein PR-Multiplikator, unterhalte meine Leser mit Product Placement und erzähle Geschichten in Wort und Bild, die ich selbst erlebt habe. Dafür bin ich redaktionell verantwortlich. Alle Angaben gemäß § 5 TMG finden Sie im Impressum und in meiner Vita
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