Porto, Atlantik, Matosinhos, frischester Fisch der Welt…

diese hier sind die echten Shrimps aus dem Atlantik vor Porto © Copyright Karl-Heinz Hänel

Porto ist nicht nur die Stadt an der Mündung des Flusses Porto in den Atlantik…

Als Lissabon vor wenigen Jahren vor dem Touri-Kollaps stand, entdeckten Influenzer die nördlicher gelegene Stadt am Meer, Porto. Inzwischen ist selbst das malerisch am Douro gelegene Porto so sehr überlaufen, dass man sich schnell weiterweg sehnt.

Vor Porto fällt die Entscheidung, entweder auf dem gleichnamigen Fluß stromaufwärts per Schiff, Flusskreuzfahrtschiff, oder Eisenbahn, durch die zu beiden Seiten ansteigenden Weinberge, bis weit nach Osten zur spanischen Stadt Salamanka,

oder zu den weitläufigen Strände nördlich der Flußmündung mit dem von weitem futuristisch anmutenden Kreuzfahrt-Terminal „Leixöes“ dem Fernweh in die große weite Welt befallen.

Das gigantische Gebäude in mamorartigem Weiss erinnert vom Strand aus gesehen, an eine Jacobsmuschel. Es ist sicher ein Zufall, dass von hier einer der Jakobswege nach Norden beginnt.

Kreuzfahrt-Terminal Leixöes Cruises Porto © Copyright Karl-Heinz Hänel

Auf halbem Weg von der unendlich weit weg anmutenden Promenade zum Kreuzfahrt-Terminal passiert man Matosinhos, das Viertel der Fischfabriken und Fischrestaurants.

Für die Anwohner ist dies ein Hot-Spot zwischen Land und See.

Jetzt bedarf es für die hier morgens bereits 5 Kilometer aus Porto gewanderten Pilger an einem eisernen Willen, um nicht den Verlockungen der Sardinen und Hummer, oft auf der Straße vor den nostalgischen Restaurants vom Grill herüber riechend, zu erliegen und sich lieber den kulinarischen High Lights zu widmen. Immerhin habendie Wanderer die Sonne im Rücken und vorbei am 57 Meter hohen Leuchtturm Farol de Leca.

Für Kreuzfahrer und Architekturstudenten erheben sich aus der Horizontlinie zwei Industrie-Monster in den Himmel, als wären sie ein Lost Place oder eine Kulisse aus einem in Science Fiction Film zurück gelassen worden.

Diese Technik-Monster zeugen von einer einst blühenden Wirtschaft Portugals, als hier Wirtschaftsgüter umgeschlagen wurden.

Am Ende der gewaltigen Buhne ragen zwei jeweils 420 Tonnen schwere Titan-Krane in den Himmel. Vor 130 Jahren allein den Zweck, tonnenschwere Lasten weit vorraus im Meer zu versenken, den Riesenwellen des Atlantiks zu trotzen und den Bau des Binnenhafen für die zukünftig anlandenden Containerschiffe überhaupt erst zu ermöglichen.

Der am nächsten gelegene „Titan o Renascer“ ragt mit seinen 17 Meter in den Himmel, wurde nach 10 Jahren Bauzeit, (wer hätte das vermutet?) zeitgleich mit dem Eifelturm errichtet und dominiert mit 69 Metern Spannweite den heutigen Containerhafen von Porto.

Er wurde als ein Industriemonoment restauriert und kann unter englischsprachiger Führung besichtigt werden.

Im Inneren des Krankopfes wurde geheizt, wie auf einer Dampflok.

Schwere Eisenketten bewegten die Zahnräder von Förderkörben, in denen Kohlen in das Führerhaus gehievt wurden, um Zahnräder und Ketten mit Feuer vor dem Frost zu schützen und beweglich zu halten.

Best Fish of

Sardinen aller Art

Edle Fische – in einem der vielen Restaurats oder frisch auf dem Gehsteig vom Holzkohlegrill, immer sehr gut zubereitet und frisch Der beste Fisch der Welt wird hier beworben…

Über Karl-Heinz Hänel

Ich bin freier Reise- und Bild-Journalist, content creator und ein PR-Multiplikator, unterhalte meine Leser mit Product Placement und erzähle Geschichten in Wort und Bild, die ich selbst erlebt habe. Dafür bin ich redaktionell verantwortlich. Alle Angaben gemäß § 5 TMG finden Sie im Impressum und in meiner Vita
Dieser Beitrag wurde unter --.-- Portugal / Lissabon abgelegt und mit , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.