
Ein kulturelles Highlight war der Swedish Radio Chor, dirigiert von Kaspars Putnins.
Begleitet von Stimme und Posaune von Nils Landgren, souverän von virtuell bis populär.

Die Kieler Petrus-Kirche war ausverkauft, auch Politik und Medien waren zahlreich dabei.
Seit vier Wochen läuft der Festivalsommer des Schleswig-Holstein Musik Festivals (4. Juli bis 30. August 2026).
Rund 90 der insgesamt 205 Konzerte haben bereits stattgefunden und das Publikum mit einem Programm von Klassik über Pop bis hin zu Folk und Weltmusik begeistert. Im Mittelpunkt der 41. Festivalausgabe stehen die Musikstadt Stockholm und die Akkordeonistin Ksenija Sidorova als Porträtkünstlerin.
Bislang hat Sidorova zehn ihrer insgesamt 18 Konzerte gestaltet. Gleich zu Beginn ihres Porträts setzte sie mit ihrer gefeierten Interpretation einer Uraufführung von Fazıl Say einen eindrucksvollen Akzent. Es folgten Auftritte auf den Gütern Wotersen, Hasselburg, Altenhof und Haseldorf sowie in Kappeln, Plön, Lübeck, Schönberg und Glückstadt. »Das Publikum des Festivals ist wie eine große Familie. Wenn ich hierherkomme, fühle ich mich zu Hause«, sagt sie.
Auch Festivalintendant Dr. Christian Kuhnt blickt positiv auf die letzten vier Wochen zurück: »Volle Säle, glückliche Gesichter vor, auf und hinter der Bühne – die letzten Wochen haben es wieder eindrucksvoll gezeigt: Musik begeistert, verbindet und schafft besondere Erlebnisse. Voller Schwung und Vorfreude blicken wir auf die zweite Festivalhälfte!«
Am 27. war ein Open Air Highlight des Schleswig-Holstein Musikfestivals in Glücksburg

Das Programm am 27.07.2026 open air im Schloßpark Glücksburg war ein Stilmix von Bach, Dvořák, Bernstein, Sting und Nils Landgren. Werke von Bach und Dvořák trafen auf Songs von Sting, Leonard Bernstein, Stephen Sondheim und James Taylor. Eine geniale Verbindung aus Klassik, Kammermusik & Jazz. Was 2023 als elektrsierender Moment begann:
Was 2023 als elektrisierender Moment beim SHMF begann und frenetisch gefeiert wurde, kehrt nun mit umso größerer Strahlkraft zurück: Stargeiger Daniel Hope und die schwedische Jazzlegende Nils Landgren treffen erneut aufeinander – zwei Musikerpersönlichkeiten, die Neugier, Offenheit und musikalische Exzellenz auf ganz eigene Weise verkörpern. In diesem Konzert verschmelzen Welten scheinbar mühelos. Klassische Meisterwerke begegnen großen Songs des 20. Jahrhunderts, Kammermusik trifft auf Jazz, feine Linien auf warme Klangfarben. Dvořáks lyrische Sonatina steht neben Bachs d-Moll-Konzert, während Songs von Sting, Leonard Bernstein, Stephen Sondheim oder James Taylor in neuen, überraschenden Perspektiven erscheinen. Alles ist durchdrungen von jener Eleganz und Spielfreude, die beide Künstler auszeichnet: Daniel Hopes leuchtende Violine, die erzählt und fragt, und Nils Landgrens unverwechselbare Posaune, die singt, swingt und berührt. Dieses Programm lebt vom Dialog, vom gemeinsamen Atem, vom genauen Hinhören – ein Abend voller Farben, Emotionen und spontaner Magie, getragen von der Erfahrung zweier Ausnahmemusiker, die sich gefunden haben und ihr Publikum erneut mitreißen.
Eine Starbesetzung von Weltklasse:
Nils Landgren, Posaune & Gesang
Daniel Hope, Violine
Vitalii Kyianytsia, Klavier
Stéphane Logerot, Kontrabass
Dimitri Monstein, Percussion
Ab € 29 bis € 69 gab es für viele eine mitreißende Weltklasse ganz nah drann.

Der Intendant Dr. Christian Kuhnt machte von der Bühne aus ein Selfie der Gäste,

was dann vom anderen Ende ungefähr so aussah
Zuletzt gab es in Flensburg stehenden Applaus und Zugaben trotz strömendem Regen…
Presse: SHMF