
Wo sie schon entdeckt wurde: Berlin, Dresden, Jena, München, Rheinland, Südwesten…
Tigermücken sind auf dem Vormarsch… Aktuelle Quelle ADAC-Webside
Während Tigermücken bis 2013 in Deutschland nur vereinzelt auftauchten, leben inzwischen in einigen Gegenden fest etablierte Populationen. Erstmals gemeldet wurde die wärmeliebende Stechmücke in Baden–Württemberg. Bis heute gibt es im Südwesten – insbesondere in der klimatisch milden Oberrhein–Region – die meisten Tigermücken. Einige Populationen finden sich auch in Bayern, Rheinland-Pfalz, Hessen sowie im Stadtgebiet von Jena und Berlin. Expertinnen und Experten gehen davon aus, dass sie sich auch in nördlicheren Bundesländern ausbreiten könnten.
Die asiatische Tigermücke ist ein möglicher Überträger für mehr als 20 verschiedene Viren. Die für den Menschen wichtigsten sind:
Diese Erkrankungen sind überwiegend in den Tropen und Subtropen verbreitet. Sticht die Tigermücke eine infizierte Person, kann sie das Virus mit ihrem Speichelsekret auf ihre nächsten Opfer weitergeben. Einige davon, wie etwa das West-Nil-Virus, können Tigermücken auch zwischen verschiedenen Spezies übertragen – zum Beispiel von Vögeln auf Menschen, Pferde oder Hunde.
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